Ehemalige der Hiberniaschule halten Kontakt über Verein

Tabea Beisset
Klaus Königsmann, ehemaliger Schüler und jetziger Lehrer, begrüßt zahlreiche Ehemalige der Hiberniaschule.
Klaus Königsmann, ehemaliger Schüler und jetziger Lehrer, begrüßt zahlreiche Ehemalige der Hiberniaschule.
Foto: Michael Korte
Beim ersten Treffen des neu gegründeten Alumnivereins kamen 250 ehemalige Schüler, Eltern und Lehrer zusammen.

Herne.  Nach dem Schulabschluss verlieren sich viele Klassenkameraden aus den Augen. Nicht an der Hiberniaschule. Viele ehemalige Schüler treffen sich dort mindestens einmal jährlich in der Vorweihnachtszeit zum Adventsbasar wieder. Um den Kontakt der ehemaligen Schüler zu ihrer Schule weiter zu aktivieren, hat sich an der Hiberniaschule jüngst ein Alumniverein gegründet.

Austausch im Mittelpunkt

Am Samstag kamen rund 250 ehemalige Schüler, Lehrer und Eltern das erste Mal zu einem großen Treffen zusammen. „Es gibt viele Schüler, die sehr gerne auf diese Schule gegangen sind. Durch unseren Verein wollen wir den Kontakt zu den Schülern halten“, sagt Babette Horstenkamp, Vorstandsmitglied und als Mutter von vier Söhnen auch im Vorstand der Hiberniaschule tätig.

Dort brachte sie ihre Idee zur Gründung eines Alumnivereins ein und stieß gleich auf positive Resonanz. „Mein Vorschlag wurde von den Lehrern sehr gut aufgenommen“, sagt sie. In dem Verein sind nicht nur Schüler, sondern auch ehemalige Eltern angesprochen. „Beim Adventsbasar stellen wir immer wieder fest, dass diesen sehr viele Eltern besuchen, die die Verbindung zur Schule aufrecht erhalten wollen“, so Horstenkamp. 30 Mitglieder hat der Verein bereits, davon zehn Aktive. Amerika, wo Alumnivereine eine große Tradition haben, diente aber nicht als Vorbild. „Ich habe im Gegenteil während der Gründungsphase erst gelernt, dass es viele Alumnivereine in Amerika gibt“, lacht Horstenkamp.

Zu dem Treffen kamen die unterschiedlichsten Jahrgangsstufen, vor allem aber die, die die Schule schon vor längerer Zeit verlassen haben. Nach einer musikalisch akzentuierten Eröffnungsveranstaltung wurden Führungen über das neu gestaltete Schulgelände angeboten, bei den Proben zu dem Schauspiel „Mary Poppins“ der Klasse 8 konnte zugeschaut werden und ein gemeinsames Essen in der Schulkantine stand auf dem Programm. Im Mittelpunkt stand aber natürlich der Austausch, egal ob mit Schülern oder Lehrern. „Ein Anliegen ist es uns, eine Verzahnung zwischen jungen und älteren Absolventen der Schule aufzubauen. Es ist doch interessant zu sehen, was aus anderen ehemaligen Schülern geworden ist und wie diese ihren beruflichen Lebensweg gestaltet haben“, so Horstenkamp. Auch wenn der Alumniverein noch ganz am Anfang stehe und wachsen müsse, soll sich ein solches Treffen etablieren. „Wir wollen uns von nun an jedes Jahr am ersten Samstag im Mai treffen“, freut sich die Organisatorin. Auch bei den vielen Ehemaligen fand das Vorhaben Anklang. „Mal sehen was wir uns für das nächste Treffen überlegen werden“, so Horstenkamp.