Druckfrische Zeitung

In der Druckerei druckfrisch halten die Horsthauser Vorschulkinder die erste Ausgabe der Stadtteilzeitung „Über-Brücken“ in den Händen: Akin, Melissa, Reyhan und Abdullah (v.l) mit dem Auszubildenden Hendryk Schäfer. Foto: Winfried Labus / WAZ FotoPool
In der Druckerei druckfrisch halten die Horsthauser Vorschulkinder die erste Ausgabe der Stadtteilzeitung „Über-Brücken“ in den Händen: Akin, Melissa, Reyhan und Abdullah (v.l) mit dem Auszubildenden Hendryk Schäfer. Foto: Winfried Labus / WAZ FotoPool
Foto: Winfried Labus / WAZ FotoPool
„Übergänge gestalten mit Herner Kulturanbietern“ in Horsthausen: Mütter und Kinder des Familienzentrums haben die Stadtteilzeitung „Über-Brücken“ produziert.

Herne.. Noch sechs Wochen, dann beginnt für die Fünf- und Sechsjährigen ein neuer Lebensabschnitt. Um Kindern den Übergang zu erleichtern, hat der städtische Fachbereich Kultur in den letzten Monaten in allen vier Stadtbezirken kulturell ausgerichtete Projekte von Familienzentren und Grundschulen mit Fördermitteln ausgestattet. In Horsthausen fand jetzt ein Zeitungsprojekt seinen vorläufigen Abschluss: Kinder und Mütter erlebten in der Druckerei druckfrisch an der Industriestraße, wie die erste Ausgabe von „Über-Brücken“ Gestalt annahm.

Seit Februar hatten sich fünf Vorschulkinder mit ihren Müttern jeden Donnerstag in einer der beiden beteiligten Kindertageseinrichtungen getroffen, mal in der städtischen Kita an der Horsthauser Straße, mal in der evangelischen an der Diedrichstraße.

Was bewegt uns in Horsthausen? Diese Eingangsfrage führte die Gruppe in den folgenden Wochen an Themen wie z.B. den geplanten Schulumzug von der Diedrichstraße nach Jürgens Hof. Was spricht dafür, was dagegen? Auch der „Schnupperunterricht“ für Vorschulkinder an der Grundschule wurde für das farbig gestaltete 16-Seiten-Heft in Text und Bild dokumentiert. Daneben laden ein Quiz, eine Lese-Ecke und eine Koch-Ecke zum Schmökern ein. Die Zeitung wird in den Kindergärten, der Schule und in Kürze auch in Geschäften und Institutionen im Stadtteil ausliegen.

Während die Kinder druckfrisch-Azubi Hendryk Schäfer an der digitalen Druckmaschine zusahen, ließen sich die Erwachsenen von Druckerei-Geschäftsführer Gerd Schiweck nebenan Offset- und Buch-Druck erklären. Wie die ersten 50 von 500 Exemplaren geschnitten und geheftet wurden, erlebte die Gruppe ebenfalls live mit.

 
 

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