Die Immobilienkonferenz Ruhr in Herne wächst weiter

Der entspannte Gedankenaustausch steht neben den Vorträgen und Workshops im Mittelpunkt der Immobilienkonferenz Ruhr. Am 1. September findet die dritte Auflage statt.
Der entspannte Gedankenaustausch steht neben den Vorträgen und Workshops im Mittelpunkt der Immobilienkonferenz Ruhr. Am 1. September findet die dritte Auflage statt.
Foto: Ralph Bodemer
Die Immobilienkonferenz Ruhr wächst weiter. Zur dritten Auflage in den Flottmannhallen werden etwa 350 Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet.

Herne..  Aller guten Dinge sind drei: Am Donnerstag, 1. September, findet in den Flottmannhallen die dritte Immobilienkonferenz Ruhr statt. Initiator Dirk Leutbecher erwartet weit über 300 Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik.

Wie in den vergangenen beiden Jahren dürfen diese sich auf eine Reihe von hochkarätigen Vorträgen und interessante Workshops freuen. So wird Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr, ebenso sprechen wie Michael von der Mühlen, Staatssekretär im NRW-Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, und Hans-Peter Noll, Geschäftsführer der RAG Montan Immobilien GmbH. Bei den vier Workshops beschäftigt sich einer - in Kooperation mit der IHK Mittleres Ruhrgebiet - mit dem Thema Einzelhandel. Auf großes Interesse dürfte der Workshop „Öffentlicher Hochbau“ stoßen. Leutbecher kündigt an, dass Vertreter des Esseners Baukonzerns Hochtief (der inzwischen eine Tochter der spanischen ACS-Gruppe ist) ihre Erfahrungen beim Bau der Elbphilharmonie schildern werden.

Doch neben den Vorträgen und Workshops sollen die Teilnehmer genügend Gelegenheit bekommen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Immobilien-Konferenz hat sich nach den Worten von Leutbecher in nur drei Jahren zu einer festen Größe in der deutschen Immobilienbranche entwickelt. Schon zur der Premiere 2014 kamen rund 180 Teilnehmer (Leutbecher hatte auf 100 gehofft), im vergangenen Jahr waren es mehr als 300. Auch für die dritte Auflage liegen bereits zahlreiche Anmeldungen vor, zum Teil auch von „Schwergewichten“, die weltweit agieren, so Leutbecher. Für die nächsten Jahre peilt er weiteres Wahchstum an. „Die Immobilienkonferenz Ruhr ist inzwischen ein Punkt auf der Landkarte der Immobilienwirtschaft“, so seine Wahrnehmung. Als einen Grund dafür sieht er den Zeitpunkt. Wenige Wochen nach Herne trifft sich die Szene in München bei der ExpoReal, der wichtigsten Messe in Deutschland in diesem Bereich. Viele Teilnehmer würden Herne für Vorgespräche in entspannter Atmosphäre nutzen, da in München der Stress zu groß sei. Dass der Austausch in lockerer Atmosphäre Früchte tragen kann, hat Leutbecher selbst erlebt. Er hat bei der Immobilienkonferenz einen Partner kennengelernt, mit dem er später ein Projekt realisiert hat.

 

EURE FAVORITEN