„Der Schulweg ist sicher“

“Der Schulweg ist sicher“: Das ist die Botschaft von Bezirksbürgermeisterin Henny Marquardt (re.) und Schulleiterin Barbara Ocken-Bitter - hier mit Marlon (9), Sarah (10). Foto: Ute Gabriel / WAZ Fotopool
“Der Schulweg ist sicher“: Das ist die Botschaft von Bezirksbürgermeisterin Henny Marquardt (re.) und Schulleiterin Barbara Ocken-Bitter - hier mit Marlon (9), Sarah (10). Foto: Ute Gabriel / WAZ Fotopool
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Im Herbst 2013 werden die Grundschulen Langhorststraße und Regenbogenschule am Jürgens Hof zusammengelegt. Um Zweifel und Sorgen hinsichtlich des Schulwegs auszuräumen, findet am Donnerstag eine Bürgerversammlung statt.

Herne. Die Steine, die den Verantwortlichen der Grundschulen Langforth-straße und Regenbogenschule in Horsthausen vor einigen Wochen vom Herzen fielen, sollen bis zum Rathaus zu hören gewesen sein. Die frohe Botschaft für die im Herbst 2013 am Standort Hauptschule Jürgens Hof fusionierenden Schulen kam von Straßen.NRW. Die zuständige Landesbehörde signalisierte, dass sie der Errichtung einer neuen Ampelanlage auf dem Schulweg, konkret: an der A 42-Anschlussstelle Horsthausen zustimmen und finanziell unterstützen wird. Und trotzdem gibt es unter Eltern noch immer Unsicherheiten.

Diese Ängste sollen nun am kommenden Donnerstag, 24. Mai, endgültig ausgeräumt werden. Für diesen Tag hat Bezirksbürgermeisterin Henny Marquardt ab 18 Uhr zu einer Bürgerversammlung in die Aula der Regenbogenschule, Diedrichstraße 7, eingeladen. Die Schulverwaltung wird dort ebenso vertreten sein wie der Fachbereich Verkehr und Stadtgrün. Die Botschaft dieses Treffens steht schon jetzt fest: „Der Schulweg ist sicher!“

Herumgesprochen hat sich dies bisher offenbar nicht. „Noch immer werde ich von besorgten Eltern auf dieses Thema angesprochen“, berichtet Henny Marquardt. Und auch Schulleiterin Barbara Ocken-Bitter macht bisweilen die Erfahrung, dass Eltern künftiger i-Dötzen nicht auf dem aktuellen Stand sind.

Wie berichtet, führt der Schulweg zum neuen Grundschulstandort Jürgens Hof für nicht wenige Schüler direkt über die beiden A 42-Anschlussstellen Herne-Horsthausen, von denen bisher aber nur eine durch eine Ampel geregelt wird. „Ein über eine Autobahnausfahrt führender Schulweg – das geht ja gar nicht“, so die Reaktion aus der Bezirksvertretung Sodingen, die deshalb den Druck auf die Verwaltung erhöht hat.

Im Gespräch mit der Stadt hat Straßen.NRW daraufhin als zuständige Behörde signalisiert, sich am Bau der erforderlichen zweiten Ampelanlage finanziell zu rund 50 Prozent zu beteiligen. Und grünes Licht gab es auch schon für weitere Maßnahmen zur Schulwegsicherung – von der Ausleuchtung der Unterführungen bis hin zum Rückschnitt von Grün am Färbergarten. Und auch der Umbau am Jürgens Hof hat bereits begonnen.

 
 

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