Das Ziel: Sodingen soll nicht dunkel bleiben

Sodingen soll in der Vorweihnachtszeit „nicht dunkel bleiben“. Dieses Ziel haben sich die Sodinger Klaus Kleinhubbert, Hans-Jürgen Adamik und Brigitte Schmidtmeier gesetzt. Der erste Schritt wurde bereits getan: Seit wenigen Tagen steht auf dem Marktplatz vor der Akademie Mont-Cenis eine sieben Meter hohe Tanne, die aber noch auf ihren Lichterschmuck wartet. Dieser soll parallel zur Weihnachtsbeleuchtung auf der Herner Bahnhofstraße in dieser Woche in luftiger Höhe ans Stromnetz angeschlossen werden. Dafür musste das Sodinger Trio in den vergangenen Wochen an viele Türen klopfen beziehungsweise die Kaufmannschaft und ihre Mitbürger um finanzielle Unterstützung bitten.

Der ursprüngliche Plan, zum beleuchteten Weihnachtsbaum eine Hütte aufzubauen, um Besuchern eine kurze Auszeit bei einem heißen oder kalten Getränk anbieten zu können, scheiterte an kostenpflichtigen Auflagen und Genehmigungen. Weitere Überlegungen, die Sodinger Weihnachtstanne von Zeit zu Zeit zum Treffpunkt musikalischer Darbietungen zu machen, mussten wegen der Gema-Gebühren ebenfalls fallen gelassen werden.

An einem Punkt wird aber festgehalten. Die bis zum 18. Dezember geplante Tombola mit bisher über 100 Preisen von der Eintrittskarte zu Heimspielen des Herner EV beziehungsweise der Bundesliga-Basketballerinnen des HTC bis zum Flachbildfernseher beginnt am selben Tag, an dem die Weihnachtstanne ihr Licht zum ersten Mal über den Sodinger Marktplatz wirft.

Die Lose zum Preis von einem Euro gibt es dann im Haarstudio Kleinhubbert an der Mont-Cenis-Straße 264 und in der Gaststätte Haus Stolpe an der Händelstraße 28. Dort werden am 21. Dezember auch alle Gewinne aufgebaut und können am 22. Dezember gegen Vorlage der nummerierten Gewinnlose abgeholt werden. Der Tombolaerlös kommt dem Lukas-Hospiz und der Palliativstation des EvK zugute.

Einen Wunsch hat das Sodinger Trio noch: Sollte irgendjemand eine gute und kostenneutrale Idee zu „Sodingen bleibt nicht dunkel“ haben, würden sich die drei für ihren Stadtteil aktiven Sodinger über einen Anruf freuen.

 
 

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