CDU stellt Fragen zum Freigang

Fragen zum Freigang von Forensik-Insassen stellt die CDU-Fraktion bei der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Wanne.
Fragen zum Freigang von Forensik-Insassen stellt die CDU-Fraktion bei der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Wanne.
Foto: WAZ FotoPool
Mit der Flucht eines Patienten der Forensik Herne bei einem begleiteten Ausgang wird sich nun auch die Bezirksvertretung Wanne bei ihrer Sitzung am 14. Mai beschäftigen.

Wanne-Eickel.  Mit der Flucht eines Patienten der Forensik Herne bei einem begleiteten Ausgang wird sich nun auch die Bezirksvertretung Wanne bei ihrer Sitzung am 14. Mai beschäftigen.

Wie berichtet hatte sich der psychisch kranke 52-Jährige, der wegen Raubes verurteilt ist, am Nachmittag des 18. April während eines Freigangs in der Wanner Innenstadt von seinem Begleiter „entfernt“ und war erst abends gegen 22 Uhr von der Polizei wieder in die Forensik zurückgebracht worden. In der Bevölkerung, so Frank Droste, Vorsitzender der CDU-Bezirksfraktion Wanne, habe dies für „Irritationen und teilweise auch zu erheblicher Besorgnis geführt“. Auch die CDU-Fraktion sehe sich in ihrer Auffassung bestätigt, „dass sich gewisse Sicherheitsrisiken für die Menschen in Herne anscheinend aktuell nicht vollkommen ausschließen lassen“.

Deshalb möchte die CDU-Bezirksfraktion wissen, welche „Sofort“-Maßnahmen eingeleitet wurden, um ähnliche Vorfälle bei einem Freigang auszuschließen und ob der Vorfall mittel- und langfristig Konsequenzen auf die Verfahrensweise bei Freigängen habe. Außerdem möchte die CDU wissen, welches Gefahrenpotenzial sich durch die Freigänge für die Bevölkerung ergibt, in welchen Umfang Freigänge seit Bestehen der Forensik stattgefunden haben und welche Insassen in welchem Umfang einen Anspruch auf einen Freigang haben.

 
 

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