Bochumer Straße erhält neue Markierungen

Michael Muscheid
Foto: Ralph Bodemer / FUNKE Foto Services

Viele Jahre hat die Politik über die Umgestaltung der Bochumer Straße gestritten, Experten wurden gehört, Konzepte erarbeitet – und wieder verworfen. Nun wird das vorerst letzte Kapitel aufgeschlagen: Die Hauptverbindung zwischen A 43 in Bochum-Riemke und Herne-Mitte erhält ihre endgültige Verkehrsführung. Bis Mitte Dezember sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, sagt Eva-Maria Stieglitz-Broll, Abteilungsleiterin im städtischen Fachbereich Tiefbau und Verkehr, auf Anfrage der WAZ.

Viel gemacht werden muss nicht mehr. Nach dem Ausbau der alten Straßenbahnschienen, der Asphaltierung und schließlich der 2013 zunächst probeweise eingeführten Zweispurigkeit behält die ehemals vierspurige Straße weitgehend ihr Gesicht. So haben es SPD, CDU und FDP im Sommer beschlossen. Heißt: Aus den gelben Markierungen auf dem Asphalt werden nun weiße, auch der Schutzstreifen für Radfahrer wird somit in beiden Fahrtrichtungen zur Dauerlösung. Die Markierungsarbeiten haben in dieser Woche begonnen und sollen, je nach Witterung, größtenteils nächste Woche abgeschlossen sein.

Nachjustiert werden sollen in den kommenden Wochen die Kreuzungen zur Gräffstraße und zum Regenkamp. Dort, sagt Stieglitz-Broll, würden die vorhandenen Radwege noch auf die Fahrbahn geführt und anschließend die Ampelanlagen angepasst, bevor auch dort noch markiert werde. Neu geschaltet worden sei bereits die Ampel an der Kreuzung zur Berninghausstraße. Weil Linksabbieger von der Bochumer- in die Berninghausstraße eine eigene Grünphase hatten, musste der Verkehr aus der Gegenrichtung phasenweise warten. Das sorgte regelmäßig für Rückstau aus Richtung A 43, deshalb wurde diese separate Grünphase nun abgeschafft. Wer links abbiegen will, muss nun den Gegenverkehr passieren lassen. Alle Arbeiten, sagt Stieglitz-Broll, seien in Auftrag gegeben und terminiert. Nur das Herbst-Wetter könne jetzt noch für Verzögerungen sorgen.