Beschwingte „Maskerade“ beim Herner Neujahrskonzert

Elmar Witt wird auch diesmal wieder beim Neujahrskonzert der Herner Symphoniker am Dirigentenpult in Aktion sein.
Elmar Witt wird auch diesmal wieder beim Neujahrskonzert der Herner Symphoniker am Dirigentenpult in Aktion sein.
Foto: WAZ FotoPool
„Maskerade“ heißt der Titel des 16. Neujahrskonzerts, zu dem die Herner Symphoniker am Sonntag, 4. Januar, um 11 Uhr und um 17 Uhr in das Kulturzentrum einladen. Auf dem Programm steht unter anderem ein Querschnitt von Melodien aus „Die Fledermaus“. Karten gibt es am Montag, 1. Dezember.

Herne..  Heiter und beschwingt können die Besucher am Sonntag, 4. Januar, beim Neujahrskonzert mit den Herner Symphonikern das Jahr 2015 eröffnen. Unter dem Motto „Maskerade“ stehen Titel wie die „Szene im Mondschein“ und der „Blumenwalzer“ von Tschaikowsky, der „Tanz der Ritter“ von Prokofiev und die „Maskenball-Quadrille“ und „Tik-Tak-Polka“ von Johann Strauß auf dem Programm. Im zweiten Teil des Konzerts ist ein Querschnitt durch die Strauß-Operette „Die Fledermaus“ zu hören, aus der so bekannte Stücke wie das „Uhren-Duett“, „Ich lade gern mir Gäste ein“ und „Brüderlein und Schwesterlein“ stammen. Zur Verstärkung haben die Herner Symphoniker die Gesangssolisten Stephanie Elliott (Sopran), Anna Agathonos (Mezzosopran) und Matthias Koziorowski (Tenor) verpflichtet, die unter anderem mit dem Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen und dem Essener Aalto-Theater zusammenarbeiten.

Witt dirigiert, Ribbe moderiert

„Es ist ein sehr populäres Programm“, sagt Gerald Gatawis, der für die organisatorischen Abläufe zuständig ist, „aber das erwarten unsere Besucher auch zu Neujahr.“ Die Herner Symphoniker spielen wieder unter der bewährten Leitung von Elmar Witt, die Moderation übernimmt der Leiter der Herner Musikschule, Christian Ribbe. Für das Konzert proben die Herner Symphoniker schon seit September/Oktober an jedem Donnerstag; ganztägige Proben sind für den 30. Dezember und den 2./3. Januar angesetzt. Dann sind auch die etwa 30 Musiker dabei, die das eigentliche Orchester der Herner Symphoniker verstärken, das sich aus Schülern und Lehrern der Musikschule und musikbegeisterten Laien zusammensetzt. „Wir haben eine Altersspanne von elf bis 76 Jahren“, so Gatawis.

„Sie sind ungezogen“

Wegen der riesigen Nachfrage finden wie gewohnt wieder zwei Konzerte statt: eins um 11 Uhr und eins um 17 Uhr, wobei das am Nachmittag das begehrtere ist, weiß Gatawis aus Erfahrung. Er wird auch selbst wieder am Telefon sitzen und Kartenbestellungen entgegennehmen - und leer Ausgegangene besänftigen müssen. „Eine ältere Dame hat mir einmal gesagt: ,Sie sind ungezogen’“, schmunzelt er. Und Jürgen Mulski, Vorstandsvorsitzender der Herner Sparkasse, die das Konzert jetzt zum dritten Mal finanziell unterstützt, konnte es im vergangenen Jahr selbst gar nicht besuchen: Er trat seine eigenen Karten an eine Kundin ab, die keine bekommen hatte. „Wir unterstützen das Neujahrskonzert wie auch das Europakonzert und die Tage Alter Musik ausgesprochen gerne“, so Mulski. „Das sind Veranstaltungen, die für Herne ganz wichtig sind.“

Die beiden Konzerte finden am Sonntag, 4. Januar, im Kulturzentrum Herne, Willi-Pohlmann-Platz 1, statt.


Karten gibt es Montag, 1. Dezember, 8 bis 14 Uhr unter: HER 91901-14 (11 Uhr-Konzert), HER 91901-16 (17 Uhr-Konzert). Preise: 17-20 Euro (Erw.), 11-13 Euro (Schüler/Studenten), 5-6 Euro (bis zwölf Jahre).

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