Bei Susanne Blech gab’s kein Halten mehr

Fast ein Heimspiel hatte die Bochumer Band Selectamood beim 5. KAZ-Open-Air-Festival im Skatepark Hibernia.
Fast ein Heimspiel hatte die Bochumer Band Selectamood beim 5. KAZ-Open-Air-Festival im Skatepark Hibernia.
Foto: Haenisch / waz fotopool
Ein rundum positives Fazit zog der Verein KAZ nach dem 5. Open-Air-Festival am Samstag. Im Laufe des Tages kamen rund 1200 Besucher in den Skatepark Hibernia.

Herne..  Eine Alternative zu kommerzlastigen Musikevents bot am Samstag das fünfte KAZ-Open Air im Skatepark Hibernia. Insgesamt sieben Bands gaben sich die Ehre, auf dem kostenlosen Festival des Kulturelle-Alternativen Zentrums (KAZ) die Gäste zu beschallen. Ab 13 Uhr stieg außerdem ein Skatecontest, der in den Abbaupausen der Bands weitergeführt wurde. Trotz schlechter Voraussagen blieb das Wetter weitgehend trocken.

Heller und bunter

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, resümiert Stefan Rathmann vom KAZ Herne e.V. „Ab 18 Uhr waren durchgängig bestimmt 1200 Besucher auf dem Gelände.“ Die besonders große Bühne sei dabei ein Novum gewesen. „Dieses Jahr wollten wir es ein bisschen heller und bunter haben“, so Rathmann, „dafür haben wir viel positives Feedback bekommen.“

Neben dem Bühnenprogramm nutzen außerdem einige Herner Vereine die Gelegenheit, an T-Shirt -und Merchandise-Ständen auf sich hinzuweisen. Das KAZ bot außerdem vegane Köstlichkeiten an für all diejenigen, die eine Alternative zum Currywurst-Stand suchten. Auch die Antifa war vor Ort und stellte Informationsmaterialien aus. Auf der Bühne selbst gaben sich verschiedene regionale und überregionale Bands das Mikro in die Hand. Den Auftakt machten Selectamood (Bochum), Mango und Langoliers (beide Herne), danach folgten Kmpfsprt und Love A aus Köln und Trier. Die beiden aufstrebenden Bands haben bereits auf viel größeren Bühnen ihr Können gezeigt; auf ihre Buchung waren die Veranstalter besonders stolz.

Der Auftritt der Band Susanne Blech war ein weiteres Highlight des Abends: Die eingefleischte Fangemeinde der Herner/Düsseldorfer Electro-Band brachte die Stimmung zum Kochen. Nach einem Moshpit und vereinzelten Crowd-surfern stürmten etwa 30 Fans schließlich die Bühne, um sie durch gemeinsames Hüpfen zum Beben zu Bringen. Auch Rantanplan, die letzte Band des Abends, erfreute sich hoher Beliebtheit und lieferte ein punkiges Set zum Abschluss des Festivals.

Glasflaschenverbot wurde befolgt

Der Ablauf der Veranstaltung sei dabei durchweg friedlich über die Bühne gegangen, berichtet Rathmann. „Es gab zwei kleine medizinische Zwischenfälle, aber nichts Außergewöhnliches.“ Auch das Glasflaschenverbot, das mittlerweile von den meisten Veranstaltern von Musikevents eingesetzt wird, wurde größtenteils befolgt. „Das Open Air war wirklich ein voller Erfolg“, so Rathmann, „diese Tradition werden wir in jedem Fall weiterführen.“

 
 

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