„Battle of the Bands“ ging in Herne in die zweite Runde

Die Band „Kanal 499“ mit Sänger Stefan bekam viel Applaus für ihren Auftritt. Das Publikum genoss den lauen Sommerabend am Schloss.
Die Band „Kanal 499“ mit Sänger Stefan bekam viel Applaus für ihren Auftritt. Das Publikum genoss den lauen Sommerabend am Schloss.
Foto: FUNKE Foto Services / Olaf Ziegler
Das Festival „Battle of the Bands“ ging am Samstag in Herne in die zweite Runde. Und das sagt der Veranstalter über das neue Konzept.

Herne..  Runde zwei für die „Battle of the Bands“ im Schloß Strünkede. Die Konzertreihe von Flottmannkneipen- und Nils-Pächter Jens Willemsen kämpfte letztes Jahr noch gegen die Hitze und das gleichzeitige Bochum Total. Dieses Jahr war es angenehm warm und die Konkurrenz-Veranstaltungen in der Umgebung waren überschaubar.

Bevor die großen Coverbands die Bühne betraten, war erst mal ein wenig Underground-Musik angesagt. „Wenn einer lügt, dann wir“ kamen auf die Bühne. Die zwei Frauen aus Dortmund, die Popmusik spielen, präsentierten ihre Musik mit einem alternativen Einschlag. „Der Text ist wirklich sehr random“, erklärte Johanna vor dem letzten Lied. Das eher ältere Publikum konnte scheinbar nicht so viel mit den Begriffen anfangen, verdutzte Blicke trafen sich auf dem Schlosshof. Das Konzept, eine alternative Band vor den Coverbands auftreten zu lassen, gefiel Veranstalter Willemsen sehr gut. „Vielleicht sind es nächstes Jahr dann zwei“, wagte er einen Blick in die Zukunft.

Feuerwehrband spielteJohnny Cash und Jan Delay

Nach „Wenn einer lügt, dann wir“ kam die erste Coverband auf die Bühne. Es war die Feuerwehrband der Stadt Herne – „Kanal 499“. Großer Applaus brannte auf. Die Feuerwehrmänner stiegen ein mit „Ring of Fire“ von Johnny Cash. Feuerring – Feuerwehr: Die Herren zogen alle Register, der Song kam gut an, bereits nach kurzer Zeit stürmte eine ältere Dame Richtung Bühne und schwang das Tanzbein. „In St. Pauli brennt noch Licht“ hieß es im zweiten Lied der Gruppe mit dem Stück von Jan Delay.

Kanal 499 ist einer der drei Coverbands, die an diesem Abend Musik machten. Auch die Los Gerlachos traten auf, in Begleitung von „Die Bänd“. Die Bochumer Kombo Powerstation rundete das Trio ab. Bassist Marc Hermann von Powerstation freute sich bereits im Vorfeld auf den Auftritt. „Die Location ist einfach super schön und die Organisation ist auch top“, lobte er. Powerstation besitzt ein umfangreiches Repertoire an Liedern. Für diesen Auftritt hat Hermann eine neue Setliste zusammengestellt. „In Herne hört man gerne Rockmusik, auch härter. Das ist genau mein Ding.“ Der Schlosshof bebte.

„Die Veranstaltung ist und bleibt ein Abend für Covermusik und für die gute Laune“, sagte Willemsen abschließend. „Es ist eine junge Veranstaltung, die sich noch etablieren wird.“ Den einen oder anderen Besucher mehr hätte der Chef gerne noch gesehen, aber die Zuschauer, die da waren, schienen viel Spaß zu haben, resümierte er.

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