Aus dem altem Schweinemarkt wird ein modernes Rheumazentrum

Foto: WAZ FotoPool
Dem 1. Spatenstich zum neuen Rheumazentrum am Freitag folgt am Montag der Baubeginn am Schweinemarkt.

Genug geplant: „Ab Montag werden hier die Bagger die Erde bewegen“, sagte Theo Freitag am Freitag auf dem Schweinemarkt.. Spätestens am 1. Januar 2014 wird dort nur noch vom Rheumazentrum Ruhrgebiet die Rede sein. Diesen ehrgeizigen Zeitplan zur Fertigstellung des 32-Millionen-Euro-Projektes verkündete der Geschäftsführer der St. Vincenz-Gruppe beim symbolischen ersten Spatenstich.

Der Herner Stadtverwaltung attestierte Theo Freitag eine Punktlandung: „Die Baugenehmigung liegt seit gestern auf meinem Schreibtisch.“ Zu der kleinen Feier auf dem Platz zwischen der Claudius- , Rathaus- und Heidstraße hatte der Bauherr nicht nur die Offiziellen, unter anderem die Bürgermeister von Wanne und Eickel, Ulrich Koch und Horst Paulus, sowie Hernes Oberbürgermeister Horst Schiereck, sondern auch die Anwohner der künftigen Klinik eingeladen. Letztere bat Architekt Ulrich Krampe um einen Verständnisvorschuss, für die zu erwartenden Unannehmlichkeiten der kommenden Monate: „Wir alle wissen, dass Bauen keine Uhrmachertätigkeit ist.“ Aber auch Erfreuliches hatte Krampe zu verkünden. Hell und freundlich werde die Fassade der neuen Klinik: „Wir haben uns für Naturstein, hellen Jura-Kalkstein entschieden.“ Ursprünglich war auch dunkler Backstein im Gespräch.

Der Neubau wird die Rheumaklink in Wanne-Süd, das St. Josefs-Krankenhaus, ersetzen. 120 Betten stehen für die stationäre Behandlung zur Verfügung. Allerdings soll auch die ambulante Behandlung von Rheumapatienten als tragende Säule des Konzeptes intensiviert werden. In seiner Rede sprach Oberbürgermeister Schiereck von jährlich 3800 Patienten im stationären und 4500 im ambulanten Bereich.

 
 

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