Arbeitslose kritisieren die Hartz-IV-Gesetzgebung

Das Zeppelin-Zentrum und das Arbeitslosenzentrum Herne nehmen am Donnerstag, 16. April, am bundesweiten Aktionstag anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Hartz IV-Gesetze teil. Beide Vereine wollen ihre Kritik an der Gesetzgebung an einem Informationsstand in der Herner Innenstadt kundtun.

Die Kampagne „aufRecht bestehen!“ wird auf Bundesebene getragen und koordiniert von der Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO) und dem Regionalverbund Weser-Ems, der Bundesarbeitsgemeinschaft Prekäre Lebenslagen (BAG PLESA), dem Erwerbslosenforum Deutschland, dem Netzwerk und der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen (KOS), Tacheles e.V. Wuppertal und den Erwerbslosen, die in der Gewerkschaft Verdi organisiert sind. „Die beiden Erwerbsloseneinrichtungen, Zeppelin-Zentrum und Arbeitslosenzentrum, wollen an diesem Tag in der Zeit von 9 bis 12 Uhr auf dem Robert-Brauner-Platz vor dem U-Bahn Schacht einen gemeinsamen Informationsstand aufbauen“, kündigt Franz-Josef Strzalka vom Arbeitslosenzentrum Herne an.

Neben einer kritischen Auseinandersetzung mit der Hartz IV-Gesetzgebung sollen Erfahrungen mit der praktischen Umsetzung durch die Jobcenter vorgestellt werden. Darüber hinaus geht es den Organisatoren darum, politische Forderungen öffentlich weiterzugeben.

EURE FAVORITEN