450 Senioren beim Aktivtag „Sport der Älteren“ in Herne

Wie turnt es sich, wenn man nicht mehr so gut stehen kann? Die Senioren vom Wohnpark Flora Marzina machen es vor.
Wie turnt es sich, wenn man nicht mehr so gut stehen kann? Die Senioren vom Wohnpark Flora Marzina machen es vor.
Foto: FUNKE Foto Services
Sportvereine und Einrichtungen haben ihr Bewegungsangebot zum Mitmachen im Kulturzentrum präsentiert. Die Veranstaltung war ausverkauft.

Herne..  Gewicht verlagern vom rechten auf das linke Bein und dabei mit den Armen hin und her schwingen – im Rhythmus eines Schlager-Medleys: Mit Aufwärmübungen hat der TV Röhlinghausen die Gäste beim 29. Aktivtag Sport der Älteren im Kulturzentrum Herne in Schwung gebracht. Fleißig mitgeturnt wurde auch an den Kaffeetafeln.

„Ich mache Wassergymnastik, Hockergymnastik und fahre jeden Tag Fahrrad – trotz Rheuma“, sagte Ingeborg Muskulus. Die 85-jährige Hernerin hält sich so oder so fit. „Hier zum Aktivtag komme ich öfter – aber nur wegen der Unterhaltung.“

Mit 450 vergebenen Karten war die Veranstaltung, die es bereits ein Jahr länger als die Gesundheitswoche gibt, ausverkauft. Zum einen werden beim vom Stadtsportbund organisierten Aktivtag Sportangebote, die sich speziell an ältere Menschen richten, vorgestellt. Zudem sind auch Vereine, Firmen und Organisationen aus dem Gesundheits- und Präventionsbereich zu Gast. Während der Pausen konnten die Senioren ihren Blutdruck messen lassen oder bei der Verkehrswacht Wanne-Eickel Sehvermögen und Reaktionsfähigkeit im Straßenverkehr testen. „Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie schlecht sehen“, sagt Ralf Schirmer. Der Polizist, der die Sehtests auch in Grundschulen durchführt, stellt im Schnitt bei 17 Prozent der Kinder Augenprobleme fest.

Unter dem Motto „Bewegt älter werden“ das erste Mal aktiv mit dabei war Oberbürgermeister Frank Dudda. Mit einem Grußwort eröffnete er die Veranstaltung. „Bewegung ist immer gut für Geist und Körper“ sagte er, und beim Wunsch weiter fit blieben zu wollen, sollte das Alter keine Rolle spielen. So dankte er vor allem dem Stadtsportbund und den Vereinen für ihr Angebot.

 
 

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