15 Bands rocken beim 30. Spektakulum in Herne

„Kynski“ ist neben „Sautöter“ die einzige Band, die deutsche Texte im Repertoire hat.  Kynski spielt Freitag beim Spektakulum am  Stennert.
„Kynski“ ist neben „Sautöter“ die einzige Band, die deutsche Texte im Repertoire hat. Kynski spielt Freitag beim Spektakulum am Stennert.
Foto: WAZ FotoPool
  • Beim 30. Spektakulum am Stennert in Herne rocken an diesem Wochenende 15 Bands
  • Die Vorgabe für das Musikfestival lautet „umsonst und draußen“
  • Besucher sollen wegen der Hitze an Sonnenschutz denken

Herne..  15 Bands auf der Bühne, fünf in der „Muschel“: Heute (26.) und morgen übernimmt „Am Stennert“ harte und etwas weniger harte Musik die Regie. Zum 30. Mal hat der Musikertreff das „Spektakulum“ organisiert und wie immer heißt die Vorgabe „umsonst und draußen“.

Bei dem super Wetter rechnet Maximilian Hütter, ehrenamtliches Mitglied vom Musikertreff und selbst bei „Der Gorilla vonne Kirmes“ aktiv, mit mindestens 1000 Besuchern pro Tag, auch wenn parallel das City-Fest auf der Bahnhofstraße stattfindet. „Die Stadt scheint uns nicht als Konkurrenz anzusehen“, bedauert Hütter. Eine Terminkoordination habe es im Vorfeld nicht gegeben. Er sei sich jedoch sicher, dass einige Besucher den „Spagat machen“ – und zum Nightlight Dinner und Stennert kommen werden.

Die „härtere Kost“ gibt es in Sodingen auf alle Fälle, wobei es am Freitag vielleicht etwas „melodiöser“ zugeht. Ab 15.30 bis 22.55 Uhr (länger gibt’s keine Genehmigung) stehen Freitagabend Am Stennert auf der Bühne: Paranoid Flow, Batten down the Hatches, Metamorphosis, Why Amnesia, Kynski und No fishing. Headliner ab 21.30 Uhr: die GSG Neun aus Herne, ein musikalisches Urgestein, das, so Hütter, seit 35 Jahren zusammen spielt, sich aber auf der Bühne eher rar macht. Wer also die Punk-Rocker einmal live erleben möchte, sollte die Gelegenheit nutzen. In den Umbaupausen wird wieder die „Muschel“ bespielt: Freitag sind dort zweimal Rich Kid Rebellion mit Akustik-Rock-Pop und der Singer-Songwriter Waldi Waldeck zu erleben.

Die zweite Runde „Am Stennert“ startet am Samstag schon um 14.45 Uhr mit Fast Crash. Weiter geht es mit Sautöter, Helldecker, Der Gorilla vonne Kirmes, Mercury’s Future, FS Ninety 8 und A Parrotdies. Headliner am Samstag sind die Metaller von The Claymore aus Castrop-Rauxel. Die Muschel bespielen zweimal Romancero Gitano, Agustin und zweimal der Singersongwriter Jon Kershaw aus England.

Größerem Publikum vorstellen

Bis auf vier Bands rekrutieren sich alle anderen aus dem Stamm des Musikertreffs. „Wir nutzen das Spektakulum, um mal raus dem Studio zu kommen und uns auf der Bühne einem größeren Publikum vorzustellen“, sagt Maximilian Hütter. Bei der Musik könnten sich die Besucher auf alle Stilrichtungen querbeet einstellen – von härtestem Metal bis zu Softerem. Auch wenn deutsche Texte mittlerweile wieder schwer angesagt sind, singen alle Bands ihre Stücke auf Englisch - bis auf „Kynski“ und „Sautöter“, die tatsächlich auf der deutschen Welle liegen.

Wegen der vorausgesagten Hitze Freitag und Samstag rät Maximilian Hütter den Besuchern, unbedingt vorzusorgen – mit Sonnenschutz und entsprechender Kleidung. Für alle Fälle ist auch ein Sanitätsdienst vor Ort. Ansonsten brauchten die Besucher nur Spaß und gute Laune mitzubringen, so Hütter. Und Ohrenschützer für die jüngsten Gäste.

Für das Essen und Getränke sorgt an den beiden Spektakulum-Tagen das Lago-Catering.

Heute findet das Festival von 15.30 bis 22.55 Uhr statt, am Samstag von 14.45 bis 22.55 Uhr.

Die Auftritte der Bands dauern jeweils rund 45 Minuten, in den Pausen gibt es Musik in der Muschel. Der Eintritt zum Spektakulum ist frei.

 
 

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