11. Pottporus Festival zeigt in Herne wieder junge urbane Kunst

„Stück1“ von Ensample hat am Eröffnungstag des Pottporus Festivals Premiere.
„Stück1“ von Ensample hat am Eröffnungstag des Pottporus Festivals Premiere.
Foto: Sebastian Kirch
Vom 5. bis 8. November stehen Ausstellung, Tanz, Workshops und der Ruhrpottbattle auf dem Programm. Zwei Spielorte in Bochum gehören auch dazu.

Herne.  Das 11. Pottporus-Festival steckt voller Überraschungen. Premieren, über die noch nicht zu viel verraten werden soll. Ein neuer Spielort für Renegade in Bochum, die Zeche 1. Russische Bboys, die ein Stück entwickelt haben. . . Die junge urbane Kunst tobt sich vom 5. bis zum 8. November in Herne und Bochum aus. Ein paar Informationen ließen Zekai Fenerci und Kama Frankl vom Veranstalter Pottporus dann beim Pressegespräch aber doch heraus. Ein Überblick.

Ausstellung

Die Streetart-Ausstellung Infusion im Alten Wartesaal des Herner Bahnhofs ist fester Bestandteil des Festivals. Organisiert vom 247-Kollektiv versammelt sich bei „Infusion#8“ wieder die internationale Szene. Draußen wird eine Wand frei gestaltet. Ab Samstag, 31. Oktober, 16 -20 Uhr.

Ensample

Ensample heißt das junge Ensemble von Pottporus und für die Tänzer, Breakdancer und Schauspieler ist am Donnerstag, 5. November, 19 Uhr, im doppelten Sinne Premiere. Sie zeigen in den Flottmann-Hallen ihre erste Produktion „Stück01“ zum ersten Mal. Sieben junge Künstler aus Herne, Bochum, Köln und Münster wirken in dem Tanztheaterstück unter der Leitung von Kama Frankl mit, die meisten sind Anfang 20.

Workshop

Der Profi-Breakdancer Peter Sowinski aus Herne, der u.a. bei Urbanatix und Renegade dabei ist, hat Breakdance-Moves zum Sport weiterentwickelt. „Breakletics“ nennt er das Training mit Breakdance-Elementen. Am Freitag, 6. November, bietet er am Nachmittag Workshops für drei Niveaus an. Ein Kurs kostet acht Euro.

Battle

Die Flottmann-Hallen werden am 7. November, 18 Uhr, zum Mekka für die Breakdance-Szene. 60 Bboys und Crews haben sich aus Deutschland, Spanien, Frankreich, Griechenland, Russland und China angekündigt. Traditionell wird es eng in den Flottmann-Hallen, deshalb besser Karten frühzeitig kaufen.

Kurzstücke

Zwei Stücke in einer knappen Stunde: In „Try Zwei“ von Stephan Brinkmann und Giorgia Maddamma erkunden sich Mann und Frau. Für „Neues Stück (AT)“ arbeitet Choreografin Malou Airaudo erneut mit Renegade zusammen. Es tanzen Szu-Wei Wu und Sefa Erdik. Sonntag, 8. November, 15.30 Uhr.

Internationale Gäste

Einzelne Akteure der Dark Horse Crew aus Russland haben beim Ruhrpottbattle schon Furore gemacht. jetzt zeigen sie als Deutschlandpremiere ein Stück, „Täet Vremyä“. Die weltweit bekannte Truppe hat den Breakdance auf ihre Weise weiterentwickelt (Donnerstag, 5. November, 20.30 Uhr). Französische Gäste beschließen das Festival: Die Compagnie Chriki’Z präsentiert, ebenfalls als Deutschlandpremiere, „L’IniZio“. Choreograf Amine Boussa hat sich von den Fresken der Sixtinischen Kapelle inspirieren lassen.

 
 

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