Wagner kandidiert für die Linke

Archivfoto: v.li. : Gerd Baßfeld, Bärbel Beuermann, Niema Movassat, Sascha Wagner stoßen an auf die Eröffnung der Geschäftsstelle. Foto: Jochen Emde
Archivfoto: v.li. : Gerd Baßfeld, Bärbel Beuermann, Niema Movassat, Sascha Wagner stoßen an auf die Eröffnung der Geschäftsstelle. Foto: Jochen Emde
Foto: WAZ FotoPool

Dinslaken/Oberhausen.. Die Wahlversammlung der Linken aus Oberhausen II (Sterkrade) und Wesel I (Dinslaken) schicken erneut den 31-jährigen Sascha H. Wagner ins Rennen um den Einzug in den Landtag von Nordrhein-Westfalen. Der Geschäftsführer der Weseler Kreislinken wurde mit deutlicher Mehrheit gewählt.

Wagner, der schon 2009 von seiner Partei nominiert wurde, freut sich auf den Wahlkampf: „Wir werden eine kurze, heiße Wahlkampfphase haben, in der wir mit Volldampf voraus durchstarten werden“, frotzelt Sascha Wagner in Anlehnung an die Piraten.

Ein „prominentes Parteimitglied“ soll aller Voraussicht nach in Oberhausen und am 5. Mai in Dinslaken auftreten. Ein Name wurde bislang nicht genannt.

Sascha H. Wagner, der ursprünglich aus dem sozialen Arbeitsfeld stammt, arbeitet inzwischen als persönlicher Referent für den Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Zimmermann im Landtag und bekräftigt: „Nur mit der Linken im Landtag wird es mehr soziale Gerechtigkeit in NRW geben“. Er verweist auf die Sozialdemokratie „die sich geweigert habe ein Sozialticket einzuführen, wohl aber bereit war, Neuwahlen für 45 Millionen Euro zu verpulvern“. Ein Sozialticket hätte im ersten Anlauf rund 60 Millionen gekostet.

„Dies ist den Menschen in NRW so nicht mehr vermittelbar. Erst erhöhen sie sich die Diäten, dann lehnen sie ein Sozialticket für Bedürftige ab und verschleudern massiv Steuergelder unter dem Vorwand des Sparwillens“, so Wagner abschließend.

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