Voerder Betuwe-Bürgerinitiative ist online

Die Bürgerinitiative informiert im Internet über Projekt der Bahn und ihre Forderungen.

Voerde.  Die Bürgerinitiative „Betuwe – so nicht!“ Voerde ist mit einer eigenen Seite im Internet präsent. Unter www.betuwe-voerde.de wird über den geplanten Ausbau der Bahnstrecke Oberhausen-Emmerich und die von der Initiative vertretene Position informiert. In einem kurzen Film bietet der Vorsitzende der BI, Heinz Markert, den Voerdern an, der Initiative Einwände und Bedenken zu dem Bahnprojekt mitzuteilen (Email an markert-betuwe@gmx.de), das in Planabschnitte aufgeteilt ist. In Voerde sind dies das Teilstück ab der Stadtgrenze zu Dinslaken bis nördlich des Bahnübergangs Grenzstraße (Abschnitt 1.4) – die Stadt rechnet damit, dass die Pläne dafür nach den Sommerferien ausgelegt werden – und Friedrichsfeld (2.1).

Die Bürgerinitiative verweist auf einen großen Kreis von Betroffenen, der über die hinausgeht, die direkt am Gleis wohnen. Sie führt neben Themen wie Sicherheit, Lärm, Erschütterung und Wertverlust von Immobilien auch Straßenbaubeiträge für Anwohner an. Die Stadt müsse bei der Schließung von Bahnübergängen den Verkehrsfluss neu regeln. So erwäge sie, die Alexanderstraße für Tempo 50 (statt bisher 30) neu zu gestalten. „Die Anwohner sollen nach den Erschließungsbeiträgen zum zweiten Mal für Straßenbaumaßnahmen zahlen“, warnt die BI. Auch müssten Buslinien durch die Schließung von Bahnübergängen große Umwege fahren, was längere Fahrzeiten für alle zur Folge habe.

Die Initiative will ein Sicherheitskonzept wie von der Feuerwehr gefordert und „in den Niederlanden realisiert“, durchgehende Lärmschutzwände, auch „an angeblich ,schwach besiedelten’ Abschnitten“, die Sicherstellung eines hohen Lärmschutz-Niveaus, einen vollwertigen und barrierefreien Erhalt der Bahnübergänge, innovativen Lärmschutz und fahrgastfreundliche Bahnhöfe ohne dunkle Angsträume.

 
 

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