Voerde: In jedem steckt ein kleiner Akrobat

Akrobatisch ging es in dieser Gruppe zu.
Akrobatisch ging es in dieser Gruppe zu.
Foto: WAZ FotoPool
Im und am Jugend- und Kulturzentrum Stockumer Schule trainiertenMädchen und Jungen beim Mitmach-Zirkus für ihren Auftritt.

Voerde..  Spagat, Seiltanz und Jonglage: All diese Disziplinen stellten für die jungen Akrobaten des kleinen Kinderzirkus’ keine Schwierigkeiten mehr dar. Mit guter Laune und viel Experimentierfreude probten die Jungen und Mädchen für ihren großen Auftritt am nächsten Tag. Im Rahmen der Kinderferientage hatte die Stockumer Schule Akteure im Alter von sechs bis elf Jahren zu einem Mitmach-Zirkus eingeladen. Insgesamt waren es 31 Teilnehmer, die vom pädagogischen Leiter Peter Laumen sowie Marten Sander betreut wurden.

Für die Aufführung, die sich die Eltern der Kinder am dritten und letzten Tag der Aktion ansehen konnten, waren die Jungen und Mädchen in fünf Gruppen eingeteilt. Die größte bildete dabei die der Akrobaten. Weitere waren die Jongleure, Seiltänzer, Clowns. Und „es gibt sogar Zauberer“, verriet Luisa (9) verschwörerisch.

Hauptsächlich Mädchen zeigten auf den blauen Turnmatten ihre Fähigkeiten, wobei ihnen die beiden Jugendlichen Michelle (12) und Aleksandra (14) tatkräftig zur Seite standen. „Die können den Ablauf ja schon“, wunderte sich Aleksandra über die Schnelligkeit der Akteure und forderte die „Spagatreihe“ und die „Radschlaggruppe“ auf, ihren Auftritt zu präsentieren. Die Jungen und Mädchen hatten nur einen Tag Zeit, sich alles anzuschauen, damit klar wurde, „wer was kann“, so die 14-Jährige. Allerdings musste auf die Jüngsten geachtet werden, ergänzte Michelle. Einige von ihnen „überfordern sich manchmal“, wenn sie sehen, was die Großen schon können.

Auch beim Seiltanz waren die Akteure fleißig dabei, ihren Auftritt zu üben. Victoria (9) erklärt: „Das Seil wackelt sehr“, weshalb es umso schwieriger war, es zu überqueren. Die gleichaltrige Beatrice wagte sich unterdessen auf das Seil hinauf, wobei ihr ein Stock als Stütze diente.

Im Innenraum des Jugendzentrums probten die Jongleure, Clowns und sogar einige Zauberer. Die achtjährige Victoria tanzte, während sie gleichzeitig ihre Jonglagekünste zeigte, und erntete am Ende ihrer Solovorstellung den Applaus der Jungen und Mädchen.

„Ein bisschen“ aufgeregt seien die Akteure schon, gab Luisa zu. Betreuer Laumen war allerdings zuversichtlich. „Das wird schon“, zeigte er sich optimistisch, ehe er sich wieder den fleißig probenden Jungen und Mädchen widmete.

 
 

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