Voerde: Die Verbundenheit mit der Stockumer Schule bleibt

Wie nach Hause kommen: das Treffen der Ehemaligen des Gymnasiums Voerde in der Stockumer Schule.
Wie nach Hause kommen: das Treffen der Ehemaligen des Gymnasiums Voerde in der Stockumer Schule.
Foto: WAZ FotoPool
Bei einer Ehemaligenparty wurden Erinnerungen wach

Voerde.  Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen für die ehemaligen Abiturienten des Gymnasiums Voerde, die sich am Samstag zur Party im Jugendzentrum Stockumer Schule treffen. Die Stimmung ist gut, manche tragen ihr altes Abi-T-Shirt. Alle fühlen sich der „Stock“ immer noch verbunden und erzählen der NRZ von ihren Erinnerungen.

Florian Römer beispielsweise, der die seit rund zehn Jahren bestehende Ehemaligenparty organisiert und den Erlös der Stockumer Schule spendet, kennt beide Seiten, war als Besucher im Jugendzentrum und hat im Vorstand mitgearbeitet. Das Besondere an der Einrichtung ist für Römer die Selbstverwaltung, Arbeitgeber seien die Jugendlichen. „Man verlässt den Laden nicht so ganz“, erklärt er seine Verbundenheit.

Dieses Zugehörigkeitsgefühl klingt auch bei den anderen Ehemaligen an. Nina Neukäter freut sich seit drei Monaten auf das Treffen: „Man kommt hier rein und nach fünf Minuten hat man das gleiche Gefühl wie früher.“ Mit 15 war Nina das erste Mal da, zu einem Konzert. Ines Tenter ist mit 14, 15 Jahren mit einer Freundin zu ihrem ersten Open-Air-Konzert gefahren. Ihr Bruder Axel Tenter schätzt am Jugendzentrum, dass man hier die Gelegenheit bekomme, mitzumachen: „Du hast Verantwortung.“ Er hat selbst nach Konzerten Wertmarken gezählt oder im Morgengrauen durchgewischt. „Das ist immer noch die Stockumer, hier bist du zuhause“, meint Tenter, auch wenn das Gebäude mittlerweile renoviert worden sei.

In alte Zeiten zurückversetzt fühlt sich auch Mike Hartmann. Der hauptberufliche DJ steht ehrenamtlich hinter der Musikanlage und hat sichtlich Spaß daran. Mit Musik hatte auch sein erster Besuch in der „Stock“ zu tun – es war das Stock’n’Roll-Festival. Auch sonst war die Zeit prägend: „Ich habe hier kickern gelernt, in der neunten Klasse das Betriebspraktikum gemacht, meine ersten eigenen Partys veranstaltet. Es gab keine Einrichtung mit so einer breiten Plattform wie hier.“

 
 

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