„UK Subs“ und Kassierer begeistern beim Ruhrpott Rodeo in Hünxe

Ska, Punk, Party - beim Ruhrpott Rodeo wurde heftig gefeiert.
Ska, Punk, Party - beim Ruhrpott Rodeo wurde heftig gefeiert.
Foto: Zigahn
7500 Besucher feierten beim Ruhrpott Rodeo mit den Adicts, UK Subs und Co

Hünxe.. Das Ruhrpott Rodeo öffnete wie jedes Jahr an Pfingsten seine Pforten in Hünxe. Während das Wetter am Freitag noch stark auf ein verregnetes Festival hindeutete, wendete sich das Blatt am Samstag zum Trockenen. Für die verhinderten Headliner „Bad Brains“ wurde kurzerhand die Band „Kein Hass da“ eingeladen, die ausschließlich Songs der „Bad Brains“ mit deutschen Texten covern. Zu den Klängen von den „Generators“ und „Argy Bargy“ wurden nicht nur die Verkaufs- und Essenstände sondern auch Bühne und die Attrappe eines Rodeo-Bullen belagert. Die Kalifornier von „Strung Out“ heizten dem Publikum mit schnellen Punk-Songs ein.

Die Engländer von „UK Subs“ enterten im Anschluss die Bühne und waren das Highlight für viele Besucher der älteren Generation. Bereits 1976 gegründet hat die Band jedoch nichts an Power und Energie eingebüßt.

Die Kassierer aus Bochum-Wattenscheid schafften es dann zur frühen Abendstunde das Festivalgelände zu füllen. Es wurde wild getanzt und textsicher mitgesungen.

Die Kalifornier der gerade wieder gegründeten Band „Black Flag“ gelten als eine der einflussreichsten Bands des Hardcore-Punkrocks und sind durch ihr prägnantes Logo, welches aus vier Balken besteht, bekannt. Leider konnten diese nicht auf voller Länge überzeugen, viele Leute verließen das Festivalgelände.

Den Abschluss des Konzertabends gaben dann die Oberhausener von „Sondaschule“, mit ihrem Mix aus Punkrock und Ska mit humorvollen Texten und einer mitreißenden Bühnenpräsenz. Das dieses Jahr zum ersten Mal aufgebaute Partyzelt war dann die Anlaufstelle für alle die, die noch nicht ins Zelt oder nach Hause wollten.

Schlange bei der Kaffeeausgabe

Der Sonntagmorgen begann dann mit stahlendem Sonnenschein und während bereits um 13 Uhr schon wieder Musik von der Bühne zu vernehmen war, begannt für Einige erst der Morgen in der Schlange vor der Kaffeeausgabe. Elias aus Hamburg (21), gerade als Tischler auf der Walz mit seinen Kollegen, war extra aus Hamburg angereist für Musik und Bier und auch Dennis aus Recklinghausen (32) freute sich auf kühle Kaltgetränke, aber vorrangig auf Musik von Baboon Show und Adicts.

„Monsters of Liedermaching“, „The Baboon Show“ und „The Skatoons“ läuteten den Samstag ein, der insgesamt mehr im Zeichen der Ska-Musik stand. „Pelli“ (30) und Holger (33) aus Düsseldorf waren extra wegen „Ska-P“ und den „Mad Caddies“ angereist. Das Wetter lief am Nachmittag zum Höhepunkt auf, als keine Wolke mehr zu sehen war. Da passte der Song „This place sucks“ der „Queers“ so gar nicht zur Festivalatmosphäre.

Das Festvivalgelände blieb bis zum Schluss gut gefüllt, die Massen bewegen sich von der großen zur kleinen Bühne, wo im Wechsel „Knochenfarbik“, „Ska-P“ und „El Fisch“ spielen. Zum großen Finale spielten dann „The Adicts“ auf. Mit viel Konfetti und Schminke wurde dann der Abschluss des Festivals gebührend gefeiert.

 
 

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