Telekom baut schnelles Internet in Voerde aus

Informierten gestern an einer der Baustellen (Standort Gärtnerstraße) über den VDSL-Ausbau der Deutschen Telekom in Voerde, bei dem rund 38 Kilometer Glasfaserkabel verlegt werden (v.l.): Uwe Abels, kommunaler Ansprechpartner für den Ausbau der Deutschen Telekom, Bürgermeister Dirk Haarmann und Dezernent Wilfried Limke.Foto:Lars Fröhlich
Informierten gestern an einer der Baustellen (Standort Gärtnerstraße) über den VDSL-Ausbau der Deutschen Telekom in Voerde, bei dem rund 38 Kilometer Glasfaserkabel verlegt werden (v.l.): Uwe Abels, kommunaler Ansprechpartner für den Ausbau der Deutschen Telekom, Bürgermeister Dirk Haarmann und Dezernent Wilfried Limke.Foto:Lars Fröhlich
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Rund 11 000 Haushalte im Vorwahlbereich 02855 können Technik nutzen. Fertigstellung bis Ende 2015

Voerde..  Was in Dinslaken unlängst vollbracht wurde, hat die Deutsche Telekom in Voerde seit einigen Wochen in der Mache: den Ausbau des schnellen Internets mit VDSL. Alle Voerder Bürger, die im Vorwahlbereich 02855 wohnen, können am Ende von der neuesten Breitbandtechnologie Gebrauch machen. Die Zahl der Haushalte, die davon profitieren können (nicht nur Telekom-Kunden), beziffert das Unternehmen mit zirka 11 000. Bei der Vorstellung des Projektes an einer der Baustellen gestern an der Gärtnerstraße (Standort eines Multifunktionsgehäuses) unterstrich Bürgermeister Dirk Haarmann die Bedeutung der Maßnahme für die private wie für die gewerbliche Nutzung und bezeichnete die Breitbandversorgung mit Blick auf die Wirtschaftsförderung als einen „erheblichen Faktor“.

Insgesamt werden durch die Telekom in Voerde rund 38 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 43 Multifunktionsgehäuse neu aufgestellt oder mit Glasfaser angeschlossen. Anschlüsse mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) sollen dann möglich sein – mit dieser Datenübertragungsrate können 80 bis 85 Prozent der besagten Haushalte versorgt werden, wie Uwe Abels, Account Manager Indirekter Vertrieb und Service Telekom Deutschland und kommunaler Ansprechpartner für den Ausbau der Deutschen Telekom, erläuterte. Die gerade laufende Maßnahme in Voerde ist Teil eines bundesweiten Ausbauprogramms, in dessen Zuge die Deutsche Telekom pro Jahr drei bis vier Milliarden Euro in das Netz investiert. Wie hoch die in Voerde eingesetzten Finanzmittel sind, ließ Abels offen.

Je nach Verlauf der Arbeiten geht er davon aus, dass die schnelle Internet-Technologie für den Voerder Vorwahlbereich 02855 voraussichtlich bis Ende dieses Jahres zur Verfügung stehen wird. Die Beeinträchtigung der Bevölkerung durch die dafür erforderlichen Arbeiten soll so gering wie möglich gehalten werden. Man gehe immer in überschaubaren Bauabschnitten voran.

Mit dem VDSL-Ausbau im Vorwahl-Bereich 02855 würden bald auch die dort noch existierenden „weißen Flecken“ versorgt, betonte Bürgermeister Dirk Haarmann etwa mit Verweis auf die Rheindörfer. Dezernent Wilfried Limke nutzte gestern die Gelegenheit, auch für Bereiche im Stadtteil Friedrichsfeld, die noch „nicht so annähernd gut“ versorgt sind, erneut bei der Telekom um einen Ausbau in der gleichen Qualität zu werben. Die Stadt halte dort ein Leerrohrnetz vor. Gespräche zwischen Stadt und Deutscher Telekom dazu haben bereits stattgefunden. Bürgermeister Haarmann verwies darauf, dass angesichts des in Friedrichsfeld geltenden Vorwahlbereiches 0281 nicht nur Voerde, sondern auch Wesel angesprochen sei.

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