Rutenwallweg soll Fahrradstraße werden

Dinslaken.  Als Fahrradstraße sollen der Rutenwallweg sowie der nördliche Teil der Saarstraße (zwischen Neutorplatz und Am Rutenwall) ausgewiesen werden. Autos dürfen weiterhin nur von der Friedrich-Ebert-Straße auf den Rutenwallweg einbiegen. Mit diesem Vorhaben, das schon in der vor zwei Jahren vom Rat verabschiedeten Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes enthalten ist, werden sich am 12. September die Mitglieder des Planungsausschusses beschäftigen.

Für die Verwaltung ist der Rutenwallweg, der parallel zur Fußgängerzone verläuft, „eine der wichtigsten Verbindungen durch die Innenstadt für Fahrradfahrer. Die Achse zwischen Neutor und der Altstadt war bereits damit gestärkt worden, indem die Einbahnstraße Rutenwallweg für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben wurde. Die Verbesserung der Querung der Friedrich-Ebert-Straße, unter anderem durch die Aufhebung der Verschwenkung der Kolpingstraße, in diesem Jahr hat zu einem weiteren positiven Effekt für den Radverkehr geführt“, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

Mit der Errichtung dieser Fahrradstraße werde dem Radverkehr ein Vorrang vor den anderen Verkehrsarten gegeben. So dürfen Radfahrer dann nebeneinander fahren. „Diese Maßnahme wird die Achse als wichtige Verbindung für den Radverkehr stärker definieren und das Profil Dinslakens als fahrradfreundliche Stadt weiter schärfen und stützen“, so die Verwaltung. Langfristig gesehen könnte die Fahrradstraße über die Kolpingstraße bis hin zum Rotbachweg verlängert werden, um hier einen Anschluss zu bestehenden Routen und Netzen zu erreichen.