Realschule Voerde: Unterrichtsangebot soll bestehen bleiben

Die Realschule Voerde läuft aus.
Die Realschule Voerde läuft aus.
Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPool
Vertreter der Bezirksregierung und der Stadt beantworteten Fragen zum Auslaufen der Schule

Voerde..  Dass die Realschule Voerde aufgelöst wird, ist beschlossene Sache. Die letzten Kinder haben im vergangenen Jahr ihre Schullaufbahn dort begonnen. Doch der Auflösungsprozess lässt viele Eltern mit Fragen zurück. Um diese zu beantworten, stellten sich die Stadtverwaltung und Frank van Treel, der zuständige Dezernent der Bezirksregierung Düsseldorf, in einer Fragestunde den Teilnehmern.

Gut 50 Schüler, Eltern und Lehrer waren gekommen, um Fragen zu stellen und Bedenken zu äußern. Zuerst stand dabei die Frage nach der Raumnutzung im Auflösungsprozess. „Es gibt hier noch keinen abschließenden Plan, wie es sein wird“, erklärte Schuldezernentin Simone Kaspar. Allerdings soll eine räumliche Trennung beider Schulen am Standort weitgehend bestehen bleiben. „Es könnte allerdings sein, dass einige Fachräume von beiden Schulen genutzt werden“.

In der Folge war es Frank van Treel, an den sich die Fragen richteten. Natürlich würden an der Realschule in den nächsten Jahren Lehrerstellen abgebaut. „Angst um seinen Arbeitsplatz muss allerdings niemand haben“, erklärte er. Denn die Lehrkräfte seien beim Land angestellt und würden in dessen Dienst bleiben - allerdings an anderen Schulen. Das Unterrichtsangebot an der auslaufenden Realschule soll dabei ohne Abstriche bestehen bleiben. Das zu regeln sei über den Einsatz von weiteren Lehrern über Abordnungen von anderen Schulen möglich. Es wäre zum Beispiel denkbar, dass Lehrkräfte an beiden Standorten unterrichten.

Wichtig auch die Frage, was passiert, wenn einer der Schüler, die sich jetzt in der fünften Klasse befinden, nicht versetzt werden sollte. Hier hatte der Mitarbeiter der Bezirksregierung keine konkrete Antwort: „Sollte dieser Fall eintreten, werden wir eine zufriedenstellende Lösung finden“.

Schuldezernentin Kaspar machte das Angebot, bei Bedarf weitere Fragerunden folgen zu lassen. Am Ende blieben auf Elternseite noch einige Zweifel. „Es ist die Frage, ob alles so passiert, wie es heute gesagt wurde“, sagte die Schulpflegschaftsvorsitzende Carla Lantermann.

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