Dinslaken

Praktikum im Atelier freiart

Schulpraktikantinnen vom Theodor-Heuss-Gymnasium im Atelier von Walburga Schild-Griesbeck (2.v.l.) im Kreativ.Quartier (v.l.): Annika Massenberg, Katrin Hommel und Alexandra Hommel. Foto: Heiko Kempken
Schulpraktikantinnen vom Theodor-Heuss-Gymnasium im Atelier von Walburga Schild-Griesbeck (2.v.l.) im Kreativ.Quartier (v.l.): Annika Massenberg, Katrin Hommel und Alexandra Hommel. Foto: Heiko Kempken
Foto: Heiko Kempken / WAZ FotoPool
Drei Schülerinnen des Theodor-Heuss-Gymnasiums erleben zwei interessante Wochen bei Künstlerin Walburga Schild-Griesbeck.

Dinslaken. Februar, der Monat des Karnevals und der Schulpraktika. Wochen vorher strömen die Schüler aus und suchen nach einem geeigneten Praktikumsplatz, um sich über die verschiedenen Berufe zu informieren. Das taten auch die drei Schülerinnen Annika Massenberg, Alexandra und Katrin Hommel, die die Erprobungsstufe des THG besuchen. Für sie war klar: „Wir wollen etwas Kreatives machen.“ Durch eine Schulführung kannten sie das Kreativ.Quartier Lohberg und das dazugehörige Atelier freiart.

Die freischaffende Künstlerin Walburga Schild-Griesbeck freute sich über die drei Kunstinteressierten und lies sich auf das, auch für sie neue, Projekt „Schülerpraktikum“ ein. Direkt zu Beginn erklärte sie den Dreien, dass es nicht möglich sei, in zwei Wochen alle Techniken der Malerei zu erlernen und dass sie deswegen näher auf den Beruf der Künstlerin eingehen und das gesamte Drumherum nahebringen möchte. „Kunst ist ein Beruf“, so Schild-Griesbeck.

Eigene Ausstellung planen und organisieren

Besondere Aufgabe der drei Neukünstlerinnen: Eine eigene Ausstellung planen und organisieren. Die künstlerische Eigenleistung kam damit in den zwei Wochen auch nicht zu kurz, denn die eigenen Kunstwerke stellen die Basis der Ausstellung dar. Die Mädchen lernten zudem auch, dass es für eine Ausstellung nicht reicht, nur die eigenen Arbeiten zu schaffen, man brauch beispielsweise Wissen in dem Bereich BWL, eine Kostenkalkulation stellt sich schließlich nicht von alleine auf.

Die Kontaktaufnahme mit der Presse war ebenfalls Neuland für die Schülerinnen. Wer kann schon von sich behaupten, als Künstler mit seiner Arbeit beim WDR gezeigt zu werden? Die drei nun schon. Viele neue, interessante und auch anstrengende Stunden haben sie schon in dem Atelier verbracht, sich in Zeichnungen und Malerei geübt und ihre eigene Installation kreiert. Walburga Schild-Griesbeck ist durchaus zufrieden: „Sie sind sehr fleißig, engagiert und arbeiten nach acht Stunden im Atelier freiwillig zu Hause weiter.“

Auch Annika, Katrin und Alexandra freuen sich, einen so ausgefallenen Praktikumsplatz bekommen zu haben und finden es schade, dass die Zeit im Atelier bald vorbei ist. Momentan überwiegt jedoch die Freude über die Ausstellungseröffnung am Sonntag. Von 11 bis 17 Uhr sind die Räumlichkeiten des Ateliers auf Hünxer Str. 374 geöffnet.

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