Politik brachte Sanierung der Dinslakener Straße auf den Weg

Die Straßenschäden auf der Dinslakener Straße in Voerde (hier zwischen Schwanenstraße und Hülsdonkweg) sind sichtbar. Die Straße soll erneuert werden. 
Die Straßenschäden auf der Dinslakener Straße in Voerde (hier zwischen Schwanenstraße und Hülsdonkweg) sind sichtbar. Die Straße soll erneuert werden. 
Foto: Gerd Hermann
Gut 80 Bürger waren in den Betriebsausschus der Stadt Voerde gekommen, um ihre Meinung zur geplanten Sanierung der Ortsdurchquerung kundzutun.

Voerde.. Im großen Saal des Rathauses tagte der Betriebsausschuss. Zum ersten Punkt der Tagesordnung, dem Umbau der Dinslakener Straße, hatte man bei der Stadt mit dem Besuch einiger Bürger gerechnet – und es waren noch mehr gekommen, als erwartet. „Ich freue mich, dass so viele von ihnen hierhin gekommen sind“, erklärte der technische Beigeordnete der Stadt, Wilfried Limke.

Auf die Anwohner in Voerde kommen Kosten zwischen 800 und 2000 Euro zu

Zuerst hatte er einige allgemeine Anmerkungen für die Anwohner parat. So würde der

Landeszuschuss sich natürlich auf die Gesamtkosten der Baumaßnahme beziehen und davon abgezogen. „Davon partizipiert also nicht nur die Stadt, sondern auch die Anwohner“, erklärte er. Die übrigen Kosten - für Gehwege, Beleuchtung, Parkstreifen - lägen pro Grundstück, je nach Fläche, zwischen 800 und 2000 Euro. „Die Straße ist einfach nur schlecht und ich denke, sie werden alle von der Erneuerung profitieren“, sagte Limke weiter.

Bürger beschwerten sich über Lärmbelästigung auf der Dinslakener Straße

Nach kurzem Überblick über die Planung, die unter anderem mehr Querungshilfen auf der Straße, eine vernünftige Gestaltung der Rad- und Fußgängerwege und einen Kreisverkehr an der Kreuzung von Dinslakener Straße und Bahnstraße vorsieht, wurde die Ausschusssitzung unterbrochen, um den Bürgern Anmerkungen und Nachfragen zu erlauben. Die Anwohner beschwerten sich vor allem über die andauernde Lärmbelästigung auf der Straße, teilweise verursacht von zu schnell fahrenden Autos und auch Lastwagen. Letztere könnte man mittels Verkehrsführung über die Rahmstraße zur B8 lenken, merkte Wilfried Limke an.

„Der Lärm wird sicher abnehmen, wenn ein neuer Straßenbelag da ist“

„Der Lärm wird sicher auch abnehmen, wenn ein neuer Straßenbelag da ist“, erklärte er. Entsprechende Anregungen, wie die Nutzung von Flüsterasphalt und weitere Vorschläge der Bürger, wie die Einrichtung von mehr Parkplätzen entlang der Straße zwischen Dinslaken und Voerde wolle man aber in Richtung des Kreises weiterleiten, der für die Baumaßnahme zuständig ist.

Zum Benninghoffsweg gibt es noch Diskussionsbedarf

Erheblichen Diskussionsbedarf gab es beim geplanten Ausbau des Benninghoffswegs. Die von der Verwaltung vorgesehene Asphaltstraße erregte bei den Anwohnern Unmut. Diese fragten nach, ob man nicht die gesamte Straße mit einem Pflasterbelag gestalten könnte. Dies sei aufgrund des Untergrundes nicht einfach möglich. Nach längeren Diskussionen und Anmerkungen der Ausschussmitglieder, man solle hier die Alternativen prüfen, zog die Verwaltung die Drucksache zurück, um diesem Auftrag der Politik nachzukommen. Allen anderen Drucksachen, auch der Planung zur Dinslakener Straße, stimmte der Ausschuss zu.

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