Peter Keup führt Besucher durch Hohenschönhausen

Dinslaken/Berlin..  Immer verstärkter kümmert sich Tanzlehrer Peter Keup um die deutsch-deutsche Geschichte und führt Besucher durch die Gedenkstätte Berlin-Höhenschönhausen. „Ich führe hauptsächlich englisch-sprachige Besuchergruppen durch die Gedenkstätte und bin erstaunt, auf welch großes Interesse die deutsch-deutsche Geschichte außerhalb deutscher Grenzen stößt.“ Berlin-Hohenschönhausen war mit dem Ende des 2. Weltkrieges zunächst militärisches Sperrgebiet und wurde 1951 vom Ministerium für Staatssicherheit der Sowjetunion an das 1950 gegründete Ministerium für Staatssicherheit der DDR übergeben. Die ehemalige DDR betrieb in dem Gebäude bis zu ihrem Untergang 1989 ein zentrales Untersuchungsgefängnis. Der Bund eröffnete 1995 in Hohenschönhausen ein Dokumentationszentrum, um an die Zeiten des Kalten Krieges und vor allem der politisch Verfolgten zu erinnern. Peter Keup, zur DDR-Zeit, selbst ein politisch Verfolgter, der seine Stasi-U-Haft in Dresden verbrachte, führt nun als Besucherreferent Interessierte durch die Gedenkstätte, darunter auch Schulklassen aus Dinslaken.

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