Neubau der B8 rückt in greifbare Nähe

Dinslaken/Voerde.  Wie der SPD-Bundestagsabgeordnete Hans-Ulrich Krüger mitteilt, wurde der zwei- bzw. vierstreifige Neubau der B8 zwischen Dinslaken und Wesel im jetzt von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vorgelegten Arbeitsentwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP 2030) in der Kategorie „vordringlicher Bedarf“ eingestuft.

„Die hohe Priorisierung des Projektes im Bundesverkehrswegeplan 2030 ist ein wichtiges Signal für die Funktionsfähigkeit der Infrastruktur in unserer Region. Ich möchte allen danken, die sich mit mir dafür eingesetzt haben, dass es nun voran geht“, kommentiert Krüger die Entscheidung. Die gute Bewertung der Maßnahme mache deutlich, welche Bedeutung dieses Projekt nicht nur für die Region, sondern für die Gesamtnetzplanung des Bundes hat. Zudem ist die Umweltverträglichkeitsuntersuchung zwischen Dinslaken und Friedrichsfeld (zweistreifiger Neubau) sowie zwischen Friedrichsfeld und Wesel (vierstreifig) abgeschlossen. Laut Krüger ist der Bundesverkehrswegeplan eines der wichtigsten verkehrspolitischen Projekte dieser Wahlperiode. Mit ihm werden für die kommenden 15 Jahre die entscheidenden Weichen für die Verkehrsinfrastruktur gestellt. Projekte, die in diesem Plan als „vordringlicher Bedarf“ eingestuft sind, haben eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, bis 2030 realisiert zu werden. „Mit der guten Bewertung wurde ein wichtiges Etappenziel erreicht. Ich werde mich im Bundestag dafür einsetzen, dass wir die entsprechenden Ausbaugesetze noch in diesem Jahr verabschieden können. Wenn es uns gelingt, zügig Baurecht herzustellen und die Finanzierung sicherzustellen, rückt der Baubeginn in greifbare Nähe“, so Krüger.

Der Bundesverkehrswegeplan ist ein Planungsinstrument der Bundesregierung, das dem Ziel einer langfristigen und integrierten Verkehrspolitik dienen soll. Er legt verkehrsträgerübergreifend (Straße, Schiene, Wasser) fest, wo der Bund Investitionsbedarf sieht.