Marktführer in Sachen Integration

NRZ

Dinslaken. Die Teilnehmerzahlen des VHS Zweckverbandes Dinslaken / Voerde / Hünxe sind im laufenden Herbstsemester zum ersten Mal seit fünf Jahren rückläufig.

„Es ist eine kleine Delle auf nach wie vor hohem Niveau“, erklärte VHS-Leiter Gerd Drüten in der Verbandsversammlung im Rathaus Dinslaken.

Gründe für den leichten Rückgang - nach einer weiteren Steigerung der Zahlen im letzten Sommersemester sieht Drüten einerseits in der Kürze des Semesters nach dem späten Ende der Sommerferien, aber auch in der wachsenden Konkurrenz von Physiotherapiezentren und Fitness-Studios, die in den Kernbereich der VHS eingreifen.

Neues Programm kommt in den nächsten Tagen

In Sachen Integrationsangebote sei die VHS nach wie vor absoluter Marktführer. Inzwischen müssten den Sprachkursen allerdings zunehmend Alphabetisierungskurse voran gestellt werden. Mit der vom Land NRW geplanten Novellierung des Weiterbildungsgesetztes werde die Weiterbildungsberatung auch bei der VHS Dinslaken-Voerde-Hünxe weiter ausgebaut. Der erforderliche Finanzfluss stocke allerdings noch.

Nach wie vor ist die Nachfrage nach Schulabschlüssen hoch. Drüten geht davon aus, dass die momentan 73 Schüler trotz der üblichen hohen Fluktuation bei der Stange bleiben werden.

Das neue Programm des Sommersemesters 2012 wird in den nächsten Tagen mit der NRZ und über die Hauspost zugestellt. Die Interessenten erwarten bislang 654 Kurse und Einzelveranstaltungen, weitere sind in Planung.

Die Semestereröffnung am 2. Februar 2012 im Dachstudio der Stadtbibliothek Dinslaken wird ein selten in der Erwachsenenbildung untersuchtes musikalisches Thema geistreich-heiter untersuchen.In der Show „Upsala oder Trau keinem Lied über 30“ deckt Frank Golischewski verblüffende Zusammenhänge zwischen dem deutschen Schlager und dem Zeitgeschehen in der Bundesrepublik auf.