Hünxer Schüler haben Wünsche an die Politik

Hünxe..  Kurz vor den Kommunalwahlen haben Schüler der 11. gymnasialen Oberstufe der Gesamtschule Hünxe als Erstwähler ihre Gedanken und Wünsche an die Kommunalpolitik zusammen gefasst. „Wir waren uns natürlich nicht immer einig und die folgenden Vorschläge sind nicht die aller Schüler, jedoch die Ideen der Mehrheit“, so Simon Preuß, Isabelle Kirschbaum, Jean-Paul Gatzke, Jonas Magiera, Lena Nilges, Lennart Rutert, Gary Scharschmidt und Tirza Paßmann.

Viele Schüler wünschen sich eine Aufwertung des Dorfkerns mit vielen Angeboten für alle Generationen und auch eine bessere Anbindung ans Nahverkehrsnetz (etwa nach Wesel). Ferner einen oder zwei Wlan-Hotspots (kostenlos), eine Wiedergeburt des „Trimm-dich-Pfads“, eine Ronovierung von Hartgummi-Platz und Skateranlage.

Kontroverse Diskussionen gab es rund um das Hallenbad in Hünxe. Einerseits sei es zu teuer, andererseits werde es viel von den Älteren besucht, eine Schließung bedeute wohl auch das Ende des Schwimmunterrichts, was schade wäre. Um Kosten zu sparen, könnte ein weiterer Bus nach Dinslaken zum „Dinamare“ organisieren werden.

Die Schüler begrüßen die Investition der Gemeinde in den Bereich Bildung, in die bauliche Erweiterung der Gesamtschule und hoffen auf Beginn in diesem Schuljahr. „Wir wissen natürlich, dass die Mittel der Gemeinde sehr begrenzt sind und daher die Wünsche nicht alle erfüllt werden können“, schreiben sie. Für eine kleine Kommune wie Hünxe „sind wir mit dem Angebot von Aktivitäten grundsätzlich zufrieden.“

 
 

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