Hünxer mit Gastspiel bei Matthias Jabs

„Einfach nett und bodenständig“ - so empfanden die Jungs von „Blizzard“ den Weltstar.
„Einfach nett und bodenständig“ - so empfanden die Jungs von „Blizzard“ den Weltstar.
Foto: Privat
Der Scorpions-Gitarrist lud die vierköpfige Nachwuchs-Rockband „Blizzard“ nach München ein

Hünxe..  Rockstars sind abgehoben, arrogant und launisch. Sie werfen im Suff Fernseher aus Hotelzimmern und wollen die Gummibärchen im Backstagebereich nach Farben sortiert haben – soweit das gängige Vorurteil. Die Band Blizzard hat bei ihrem ersten näheren Kontakt zu eben jener Spezies eine ganz andere Erfahrung gemacht. Auf Einladung des Gitarristen der Scorpions, Matthias Jabs, war das Quartett nach München gefahren, um dort zum sechsten Geburtstag von Jabs’ Gitarrenladen auf der Pariser Straße aufzutreten und gemeinsam mit dem Ausnahmegitarristen ein paar Songs seiner weltbekannten Scorpions zu spielen.

Schon am Abend vor dem Auftritt lud der Profi-Hardrocker die vier Jungs aus Hünxe und Wesel zum gemütlichen Kennenlernen in ein Burger-Restaurant ein. Allüren beobachteten die Nachwuchs-Rocker dabei nicht. „Der war einfach total nett und bodenständig“, erzählt Blizzard-Gitarrist Kristof Krogoll.

Autogramme schreiben

Die freundliche Aufnahme durch den Weltstar, der 1978 als Leadgitarrist bei den Scorpions einstieg und dem Stil der Band seitdem maßgeblich seinen Stempel aufdrückte, war die eine Sache. Das Erlebnis des Auftritts im rappelvollen Musikladen „MJGuitars“ die andere. Aus 16 Ländern waren die Fans gekommen, weil für sie bei den jährlichen Feierlichkeiten in München die Chance besteht, ihrem Idol ganz nahe zu sein.

Und die Musikfreunde aus Brasilien, Russland oder Frankreich ließen sich auch ganz schnell für den Sound von Blizzard begeistern. „Wir sind da wirklich gut angekommen, haben sehr viel Applaus und später auch viel Zuspruch bekommen“, sagt Krogoll, der gemeinsam mit seinen Bandkollegen Dominik Sabolovic, Thomas Becks und Mark Wilhelms nicht nur für Fotos posieren musste, sondern auch reichlich Autogramme schreiben sollte. Dazu verkaufte der Vierer vom Niederrhein in Bayerns Kapitale auch noch jede Menge Tonträger und T-Shirts.

„Einfach ein rundum gelungener Ausflug“, resümiert der Lehramtsstudent aus Hünxe. Auch weil Jabs selbst, der als einer der besten Hard-Rockgitarristen der Welt gilt und für Krogoll „ein absolutes Vorbild“ ist, ebenfalls durchblicken ließ, wie gut ihm der gemeinsame Auftritt gefallen habe.

 
 

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