Fortbewegung mal anders

Julia Plaschke
Daniel Hoppe-Alvarez unterrichtet im Jugendzentrum P-Dorf die Trendsportart „Parkour“. Foto: Heiko Kempken
Daniel Hoppe-Alvarez unterrichtet im Jugendzentrum P-Dorf die Trendsportart „Parkour“. Foto: Heiko Kempken
Foto: Heiko Kempken / WAZ FotoPool
„Parkour“ heißt die neue Trendsportart, die im Jugendzentrum P-Dorf in Oberlohberg vorgestellt wurde.

Dinslaken. „Parkour“ heißt die neue Trendsportart, die im Jugendzentrum P-Dorf in Oberlohberg vorgestellt wurde. Der 17-jährige Daniel Hoppe-Alvarez zeigte Jugendlichen einige grundlegende Bewegungen des „Parkour“.

Die Sportart geht auf den Franzosen David Belle zurück, der die „Méthode naturelle“, eine von Georges Hébert entwickelte Kunst sich durch die Landschaft mit ihren natürlichen Hindernissen zu bewegen, von seinem Vater lernte. Belle übertrug diese Methode auf Alltagssituationen, woraus die Sportart Parkour entstand.

Daniel Hoppe-Alvarez, der den Sport seit drei Jahren ausübt, erklärte zunächst, dass Sicherheit und Konzentration bei dem Sport eine wichtige Voraussetzung sei. Zunächst übten die Jugendlichen eine Rolle, um sich später über Objekte rollen zu können.

Anschließend zeigte der Trainer weitere grundlegende Übungen wie beispielsweise den Katzensprung, genannt „Saut de Chat“, die die Gruppe bis zum Ende des Trainings perfektionierten.

Training wird wöchentlich angeboten

Die Teilnehmer, auch Traceur genannt, waren begeistert. Viele von ihnen hatten im vergangenen November schon an einem Workshop zum Parkour teilgenommen und freuten sich darüber, dass nun ein regelmäßiges Training angeboten wird. Denn auch in den nächsten Wochen wird es einmal pro Woche für circa anderthalb Stunden ein Training im Jugendzentrum P-Dorf geben.

Ziel ist es, später einmal Mauern, Wände, Geländer, Bäume, Felsen und andere Gegenstände zu überwinden.