Fantastisches Fantastival

Foto: WAZ FotoPool
Die Freilicht AG zog eine zufriedene Bilanz mit über 10 500 Besuchern und kein Tröpfchen Regen und blickt auf das nächste Jahr. Denn das Datum steht mit dem 12. bis 20. Juli 2013 bereits fest. Und auch, dass Herbert Knebel kommt.

Dinslaken..  10 Tage Fantastival Dinslaken - und kein einziges Mal mussten die Zuschauer nach Regenschirmen oder Regenponchos kramen. Nass wurde man nur beim Bühnenaufbau und bei den Proben. Nicht schön für die Beteiligten, aber eben hinter den Kulissen. Selten präsentierte sich ein Fantastival so von seiner Sonnenseite wie seine 14. Auflage, die vorgestern mit der Sommernacht des Musicals strahlend zu Ende ging.

Lea Eickhoff, für die das Fantastival das erste in ihrer Funktion als Geschäftsleitung der Freilicht AG war, darf mehr als zufrieden sein. Wetter gut, Veranstaltungen gut, Künstler zufrieden, Publikum zufrieden. Mit über 10500 Besuchern gehört das Festival zu den erfolgreichen seiner Geschichte - und die positiven Resonanzen hallen nach. „Wir haben unsere Anzahl von Fans auf Facebook deutlich erhöhen können, freut sich Lea Eickhoff. Und daran ist der Star des diesjährigen Fantastivals, Milow, nicht ganz unbeteiligt. Dem Belgier gefiel es in Dinslaken so gut, dass er auch auf seiner Seite ein Video als Tourtagebuch postete - mit den entsprechenden Reaktionen seiner Fans.

Weltstar oder lokale Szenegröße, wen das Fantastivalpublikum mag, zu dem strömte es, vor allem, als es klar wurde, dass das Wetter immer schöner wurde. „Ich habe so gebetet, dass das Wetter gut wird“, sagt die „längere Hälfte“ vom Thekentratsch-Duo Kerstin Saddeler-Sierp und bedankt sich bei ihren Zuschauern: „Das Publikum hat uns unglaublich getragen“.

Comedy, Popmusik, Jazz, Klassik für die höchsten Ansprüche. Beim diesjährigen Fantastival kam jeder auf seine Kosten. „Das war die beste ‘Junge Sommernacht der Klassik’, die wir neben dem Ahn Trio je hatten“, schwärmt Dr. Thomas Götz, Geschäftsführer des Hauptsponsors Stadtwerke Dinslaken. „Mir persönlich haben die Schulhoff-Tänze am besten gefallen“.

Und „Mirek Popolski“ und Ludwig Götz, einer der beiden „eineiigen Zwillinge Henjek und Stenjek“ gefällt das ganze Fantastival so gut, dass sie auf keine Gelegenheit verzichten, hier zu spielen. Der Gitarrist und der Posaunist gehören seit Urzeiten zum Live-Ensemble der Sommernacht des Musicals. Da können auch die Popolskis nichts dran ändern. Am Samstag kollidierten die Gala im Burgtheater und ein Auftritt der „verruckten Familie“ bei Coburg miteinander. Pawel Popolski musste „Adoptivmusiker“ anheuern, „Mirek“ und Ludwig Götz standen wie immer mit den Musicaldarstellern auf der Burgtheaterbühne.

Alles richtig gemacht. Zu dieser Überzeugung kam Thomas Bauchrowitz schon vor dem Start seiner „Sommernacht“. „Wir waren noch nie so schnell mit den Proben durch“, erzählte er sichtlich entspannt, während sich am Samstag die Ränge des Burgtheaters langsam füllten. „Die Entscheidung, ganz junge Darsteller zu haben, war richtig“. Obwohl sie eine für Thomas Bauchrowitz ungewohnte Situation hervorbrachte: „Das erste Mal waren alle Darsteller jünger als ich“.

2013 ist Herbert Knebel dabei

Auch Lea Eickhoff ist jung, es war ihr erstes Fantastival in leitender Funktion. Wie war’s? „Spannend für mich, aber sehr angenehm. Es lief alles sehr rund, was vor allem am eingespielten Helferteam liegt“. 50 ehrenamtliche waren in der Festivalwoche im Einsatz.

Und nun? Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Die Eckdaten für 2013 stehen fest: 12. bis 20. Juli, die Woche vor den Sommerferien. Und so viel sei schon verraten: Herbert Knebel kehrt ins Fantastival zurück.

 
 

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