Es geht auch ohne Plastikverpackungen

Wie.  lässt sich der Kunststoffmüll vermeiden, wenn viele Artikel im Supermarkt bereits fertig verpackt angeboten werden? Eine Antwort hat Ernährungswissenschaftlerin Melina Schützelhofer entwickelt und in Zusammenarbeit mit dem Biomarkt Scholtenhof umgesetzt. Dort steht neuerdings ein Abfüllstation für Trockenprodukte. Kunden können entweder ein Pfandgefäß benutzen oder eine eigene Verpackung mitbringen. Melina Schützelhofer liegt Nachhaltigkeit am Herzen. Im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach hat sie ein Konzept für ein „Verpackungsfreies System“ erstellt und in dem Hofladen in Eppinghoven einen Partner für die praktische Anwendung gefunden. An einer Abfüllstation können sich Kunden mit Trockenprodukten wie Müsli, Reis, Linsen, Haselnüssen, Dinkel und Haferflocken versorgen. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit hat die Dinslakenerin sich das Konzept überlegt und wird jetzt beobachten, wie das System angenommen wird. Müllvermeidung ist ein wichtiges Thema für Melina Schützelhofer, die mit einer Freundin auch den Fair-Teiler im Garten des Dinslakener „Hexenhauses“ an der Brückstraße eingerichtet hat. Dort können Bürger nicht benötigte Lebensmittel hinterlegen oder mitnehmen, was andere übrig haben.

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