Erster Lebenshilfe-Sitz in Voerde entsteht

Die Wohnbau Dinslaken baut in Voerde Im Osterfeld für die Lebenshilfe ein Wohn- und Geschäftshaus
Die Wohnbau Dinslaken baut in Voerde Im Osterfeld für die Lebenshilfe ein Wohn- und Geschäftshaus
Foto: NRZ

Voerde.. Auf der Südseite des Helmut-Pakulat-Parks nimmt die erste Adresse des im Altkreis Dinslaken (Dinslaken, Voerde, Hünxe und Duisburger Norden) tätigen Vereins Lebenshilfe für Behinderte in Voerde Formen an. Gerade wird im Erdgeschoss gemauert.

Trotz des durch den frühen Wintereinbruchs in 2010 arg verzögerten Bauverlaufes ist die Wohnbau Dinslaken, die das Wohn- und Büro-Gebäude im Osterfeld für die Lebenshilfe errichtet, zuversichtlich, noch in diesem Jahr fertig zu werden. Ziel sei es, dass das Haus noch vor Weihnachten übergeben wird, sagt Wohnbau-Prokurist Wilhelm Krechter, der einräumt, dass der Termin eng gesetzt ist.

Die Lebenshilfe schafft mit dem Haus neuen Wohnraum für behinderte Menschen, die in den Werkstätten der Albert-Schweitzer-Einrichtungen arbeiten, sowie Büros für ihr Angebot der Offenen Hilfen, in die der familienunterstützende Dienst, das ambulant unterstützte Wohnen, der Freizeitdienst und der Reisedienst eingebunden sind. Auch die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle (KoKoBe) der Lebenshilfe werden in dem neuen Komplex, mit dem die Lebenshilfe dann auch in Voerde mit einer Adresse vertreten ist, untergebracht.

Im Erdgeschoss entstehen neben Abstell- und Nebenräume mit zirka 170 Quadratmetern Nutzfläche die Büros, die mit den Schulungsräumen im ausgebauten Dachgeschoss über eine Nutzfläche von insgesamt zirka 520 Quadratmeter verfügen. In der ersten Etage liegen die sechs barrierefreien Wohnungen mit einer Größe von 45 beziehungsweise 51 Quadratmetern; zwei davon sind rollstuhlfahrergerecht. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 2,2 Millionen Euro. Der Komplex ist erweiterbar, ein Anbau theoretisch möglich, so Krechter.

Die Lebenshilfe möchte mit der Errichtung des Hauses das eigenständige Wohnen Behinderter fördern. Die Bewohner sollen dabei so viel Schutz und Hilfe wie gebraucht bekommen. Die Wohnungen sind für den eigenen Personenkreis der Lebenshilfe vorgesehen und damit bereits vergeben.

 
 

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