Erleben mit allen Sinnen

Dinslaken..  Der erste Bauabschnitt ist nun endlich fertig. Besucher werden von vielerlei Düften, Klängen und einer kleinen Quelle begrüßt, wenn sie den Sinnesgarten an der Erlöserkirche betreten. Eröffnet wurde der Garten am Sonntag auf dem Nachbarschaftsfest rund um die Erlöserkirche durch Bürgermeistern Michael Heidinger und Assessor Friedhelm Waldhausen. Er ist von nun an zu bestimmten, noch nicht festgelegten Zeiten, öffentlich zugänglich.

Zu diesem Anlass gab es ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt. Ein Zauberer, viele Spiele, eine Tanzgruppe, Musik von den Turmbläsern und einer Band sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Durch Grillgut, Kaffee und Kuchen wurden Hunger und Durst gestillt.

Die Grundidee zum Projekt „Sinnesgarten“ entstand vor 15 Monaten durch das „Café Vergissmeinnicht“, in dem Menschen mit Demenzerkrankungen betreut werden. „Diese Menschen nehmen mit all ihren Sinnen wahr“, erklärt Erika Tepel, Leiterin des Cafés. Aus diesem Grund beherbergt der Garten verschiedene Ebenen, auf denen unterschiedliche Sinne gefordert werden.

Aber auch der integrative Kindergarten, die Bewohner des Hans-Hendgen-Hauses und Nachbarn aus dem Blumenviertel können den Sinnesgarten nutzen. Er soll nämlich nicht nur einen Ort der Ruhe und Entspannung bieten, sondern auch Platz für Nutzpflanzen schaffen. So kann in den Einrichtungen mit frischen, selbst angebauten Produkten gekocht werden.

Um diesen Aspekt gleich ins Rollen zu bringen, wurde auf dem Fest am Sonntag eine Tombola veranstaltet, bei der neben Bildern der Künstlerin Walburga Schild-Griesbeck auch Kräuter verlost wurden, die dann von den Gewinnern eigenhändig eingepflanzt werden konnten. Wer keine Kräuter gewann, konnte diese käuflich erwerben, um sie dann ebenfalls einzupflanzen. So entstand innerhalb kürzester Zeit ein kleiner Nutzgarten.

Vor fünf Monaten wurde der Grundstein für den Sinnesgarten gelegt. Getragen wird das Projekt von der Gemeinde und vielen Ehrenamtlern, die sich um die Pflege des Gartens kümmern. Finanziell wird das Projekt von zahlreichen Sponsoren unterstützt. Die Gemeinde freut sich immer über die freiwillige Unterstützung bei der Pflege des Gartens, da er bei Zeiten sogar noch um einen Sinnes-Parcours und ein Schulbeet erweitert werden soll.

 
 

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