Ein barock-zeitlicher Schlossgarten in Voerde

Der Schlosspark an Haus Voerde wurde gestern der Öffentlichkeit übergeben.
Der Schlosspark an Haus Voerde wurde gestern der Öffentlichkeit übergeben.
Foto: Heiko Kempken/WAZ FotoPool
Der neu gestaltete Schlossgarten am Haus Voerde wurde gestern offiziell eröffnet und feierlich der Öffentlichkeit übergeben - als Teil des Konzepts „Voerde 2030“

Voerde..  Am Mittwoch um Punkt 16 Uhr war es soweit: Der Schlossgarten am Haus Voerde wurde der Öffentlichkeit präsentiert und damit offiziell eröffnet. Was schon 2002 durch den Stadtrat beschlossen wurde, fand so seinen erfolgreichen Abschluss.

In seiner Eröffnungsrede freute sich Bert Mölleken, erster Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Voerde, über die Aufwertung des Wasserschlosses durch die neue Parkanlage. Zudem erinnerte er daran, dass das Schloss in diesem Jahr ein kleines Jubiläum feiert, da es seit nunmehr 30 Jahren unter Denkmalschutz steht. Daher wird am Sonntag, 14. September ein Tag des offenen Denkmals mit vielen Aktionen rund um das Wasserschloss stattfinden.

Spazieren, Entspannen, Tagträumen

Im Anschluss übernahm Wilfried Limke das Wort. Der 1. Beigeordnete erklärte den Bürgerinnen und Bürgern welche Maßnahmen ergriffen wurden, um den Schlossgarten entsprechend des Gesamtkonzeptes „Voerde 2030 - Lebendige Innenstadt zu realisieren.

Da die neu geschaffenen Gartenanlagen die Innenstadt nicht direkt aufwerten, sind sie als eines von mehreren Begleitprojekten entwickelt worden. Durch die Neugestaltung sollen Besucher dazu angeregt werden „mehr als nur einen Cappuccino oder ein gutes Essen im Hau Voerde zu genießen“, so Limke. Davon, dass die Anlagen sich tatsächlich zum Spazieren, Entspannen und Tagträumen eignen, konnten sich die Besucher bei einem anschließenden Rundgang überzeugen. Neben zwei zusätzlichen Rundwegen und einer neuen Brücke ist es der Gesamteindruck des Parks, der das Wasserschloss aufwertet.

Patenschaften gesucht

Wo vorher Rindvieh auf Weiden graste, konnten die Besucher sich nun über die barock-zeitlich anmutenden Gartenanlagen freuen. Doch der Park macht nicht nur optisch etwas her - in Zukunft sollen dort auch Heil- und Kräuterpflanzen gedeihen. Dazu können Schulen, Vereine oder andere Institutionen eine Patenschaft für einzelne Parzellen übernehmen, um diese dann für ihre Zwecke zu nutzen. So können sich einzelne Gruppen aktiv in die Gestaltung des neuen Schlossgartens einbringen und gestalterisch auf ihn einwirken.

Neben dem geplanten Tag des offenen Denkmals können sich die Voerder noch über ein zweites Projekt in diesem Jahr freuen: Der Grundriss der Alten Vorburg soll bis Ende Oktober in unmittelbarer Nähe zum Schloss nachgebildet werden. So wird es möglich sein, dass etwa Chorauftritte oder der Weihnachtsmarkt innerhalb dieses Grundrisses statt finden können.

So wird der baraock-zeitlich wirkende Schlosspark passend ergänzt und nochmals aufgewertet. Durch den Schlossgarten ist jedenfalls ein Meilenstein im Gesamtkonzept von „Voerde 2030“ gelegt worden.

 
 

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