EBGS setzt sich für Straßenkinder ein

Einsatz für Straßenkinder aller Welt: Die Schülerinnen und Schüler der EBGS machen auf die Situation von Straßenkindern in armen Ländern aufmerksam und beteiligen sich am deutschlandweiten Aktionstag „Straßenkind für einen Tag“. Bereits gestern und auch heute noch putzen 90 Schüler/innen der Klassen 6c, 6e und 6f in der Neustraße vor der Bohlenpassage Schuhe, verteilen Informationsmaterial, selbstgebastelten Weihnachtsschmuck und vieles mehr. Dabei sammeln sie Spenden für ein Straßenkinderprojekt in Davao auf den Philippinen: „Tambayan – ein Schutzzentrum für Mädchen“.

Weltweit arbeiten und leben schätzungsweise 100 Millionen Kinder auf der Straße, teilweise unter schlimmen Bedingungen. Es sind Jungen und Mädchen, die keine Familie mehr haben oder weggelaufen sind, weil ihre Eltern sie prügeln, statt ihnen Zuwendung zu geben. Sie nächtigen unter Brücken oder auf Bahnhöfen und müssen sich mit Jobs auf der Straße durchschlagen, um zu überleben. „Alle diese Kinder haben das Recht auf ein würdiges Leben. Sie müssen die Chance bekommen, zur Schule zu gehen und eine Ausbildung zu machen, um sich eine Zukunft aufzubauen. Im Schutzzentrum von Tambayan wird den Mädchen von der Straße in Davao geholfen“, sagt Bettina Röttger, die an der EBGS für den Projektbereich „Schule der Zukunft“ verantwortlich ist.

Mit dem jährlichen Aktionstag erinnert das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes an den Jahrestag der Verabschiedung der Kinderrechtskonvention durch die UNO am 20. November 1989. An der Aktion beteiligen sich Schulklassen in vielen Städten in ganz Deutschland und der Schweiz. Foto: Kempken