„Doc, muss ich wirklich operiert werden?“

Wirbelchirurgie im St. Vinzenz-Hospital in Dinslaken: Oberarzt Dr. Joachim Kampmann (li) und Chefarzt der Neurochirurgie, Dr. Wolfgang Zinser (re) mit dem OP-Mikroskop.
Wirbelchirurgie im St. Vinzenz-Hospital in Dinslaken: Oberarzt Dr. Joachim Kampmann (li) und Chefarzt der Neurochirurgie, Dr. Wolfgang Zinser (re) mit dem OP-Mikroskop.
Foto: WAZ FotoPool
NRZ und St. Vinzenz-Hospital in Dinslaken starten Themenwoche. vom 24. bis zum 31. Oktober. Schwerpunkt dabei sind Hüft- und Kniearthrose sowie Wirbelsäulenerkrankungen.

Dinslaken..  Wer legt sich schon gerne unters Messer, lässt sich eine Vollnarkose geben und operieren? Wohl niemand. Und häufig ist es auch gar nicht notwendig, wie wir in unserer Themenwoche vom 24. bis zum 31. Oktober zeigen wollen.

Gemeinsam mit dem St. Vinzenz-Hospital werden wir der Frage nachgehen, ob Operationen wirklich immer die einzige Möglichkeit sind oder in welchen Fällen es auch alternative konventionelle Heilmethoden gibt. Unter dem Motto „Doc, muss ich wirklich operiert werden?“ wollen wir das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Schwerpunkt dabei sind Hüft- und Kniearthrose sowie Wirbelsäulenerkrankungen.

Nicht selten sehen sich die Krankenhäuser mit dem Vorwurf konfrontiert, die Ärzte würden zu schnell zum Messer greifen, was das Gesundheitswesen finanziell belaste. Dabei geht man auch am St. Vinzenz-Hospital längst andere Wege, holt sich Facharztzentren in die Nähe oder arbeitet mit Physiotherapeuten zusammen. Die frühere Einbahnstraße, die vom überweisenden Facharzt geradewegs in den OP des Krankenhauses führte, ist längst zu einer Straße geworden, die in beide Richtungen zu befahren ist und viele Abzweigungen hat. Auf der anderen Seite steht die Frage, welche Alternativen zur Operation denn von den Krankenkassen bezahlt werden.

Veranstaltung für Bürger

In unserer Mottowoche wollen wir zunächst das Thema ausführlich beleuchten. Am 27. Oktober gibt es dann eine Telefonaktion mit Vertretern von Krankenhaus und Krankenkasse sowie einem niedergelassenen Arzt. Eine Patientenveranstaltung mit Fachvorträgen und der Möglichkeit, Fragen direkt vom Fachmann beantworten zu lassen, gibt es dann am Mittwoch, 28. Oktober, von 18.30 bis 20 Uhr. Diesem Abend geht ein Ärzteseminar voraus, das als Fortbildungsveranstaltung angerechnet wird (Fragen dazu beantwortet interessierten Ärzten das Sekretariat von Dr. Wolfgang Zinser, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am St. Vinzenz, 02064 / 441032).

Die Berichterstattung über Erfahrungen und Erkenntnisse füllt dann den Rest der Mottowoche.

Bei der Patientenveranstaltung im Medienzentrum des St. Vinzenz-Hospitals stehen Rede und Antwort neben Dr. Wolfgang Zinser und Dr. Joachim Kampmann vom St. Vinzenz-Hospital zum Beispiel auch Pascal Wieners (AOK Rheinland), Dr. Cord Neitzke (Radiologie-Gemeinschaftspraxis), Dr. Axel Friedrich (Niedergelassener Chirurg) und Thomas Lang vom Gesundheitszentrum Lang.

Achtung: Die Plätze für die Patientenveranstaltung am 28. Oktober, 18.30 bis 20 Uhr im St. Vinzenz-Hospital, sind begrenzt. Anmeldung ab sofort unter Tel. 0800/6060720 (Taste „4“ drücken, dann „3“ drücken, Anruf und Anmeldung kostenfrei).

 
 

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