Dirk Haarmann (SPD) ist neuer Bürgermeister in Voerde

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Gewinner auf der ganzen Linie bei der Wahl in Voerde ist die SPD: Ihr Bürgermeister-Kandidat Dirk Haarmann erhielt aus dem Stand fast 60 Prozent der Stimmen, Simone Kaspar (CDU) kam auf fast 29 Prozent. Wegen Stimmengleichheit in einem Wahlbezirk steht die Verteilung der Ratsmandate noch nicht fest.

Voerde.. Gewinner auf der ganzen Linie bei der Kommunalwahl in Voerde ist die SPD: Mit fast 60 Prozent der Stimmen gewann ihr Kandidat Dirk Haarmann die Bürgermeisterwahl, seine von der CDU nominierte Mitbewerberin Simone Kaspar kam auf knapp 29 Prozent. Fast zwölf Prozent konnte der als Außenseiter geltende Patrick Hanraths (parteilos) für sich verbuchen.

Freude bei der SPD, lange Gesichter bei der CDU: Auch bei der Ratswahl musste sie eine Niederlage hinnehmen, verlor zur Kommunalwahl 2009 fast drei Prozent und kam auf 32 Prozent. Die SPD indes konnte um 3,2 Prozent zulegen und ist mit 39,53 Prozent nunmehr stärkste Kraft im Rat.

Fast gleichauf sind Grüne (8,15 Prozent) und WGV (8,12 Prozent). Die Linke erreichte 5,57 Prozent. Klarer Verlierer der Ratswahl ist die FDP mit 2,84 Prozent, 2009 waren es rund 6,5 Prozent. Für eine Überraschung sorgte der Einzelbewerber Hans-Peter Bergmann, der mit 40,1 Prozent in Möllen gegen SPD-Urgestein Wilhelm Bendig das Direktmandat holte.

Wegen Stimmengleichheit im Ratswahlbezirk 130 (Erich Kästner-Schule) steht die endgültige Sitzverteilung im Voerder Rat noch nicht fest. SPD und CDU holten beide 369 Stimmen (39,01 Prozent). Nun muss das Los entscheiden. Geht der Stimmbezirk an die SPD, hätte diese 13 Direktmandate geholt, die CDU hätte mit dem Bezirk 8 Wahlbezirke direkt geholt.

 
 

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