Die Stadt soll eine Bildungslandschaft werden

Dinslaken..  Die Stadt soll sich gezielt zu einer kommunalen Bildungslandschaft entwickeln. Den Schlüssel dazu sieht man in der Stadtverwaltung in der Zusammenarbeit aller Bildungsakteure vor Ort und an erkennbaren Schnittstellen. Die Auf-taktveranstaltung für den vom Landschaftsverband Rheinland unterstützten Prozess findet am Dienstag, 2. Juni, von 13.30 bis 17 Uhr im Berufskolleg an der Wiesenstraße statt.

Der Kreis der Eingeladenen reicht von Vertretern der Schulen und Kindertagesstätten, der Schulaufsicht und der Schulträger bis hin zu Vertretern weiterer Erziehungs-, Bildungs- und Beratungseinrichtungen wie etwa der Volkshochschule oder der Lebenshilfe. Inhaltlich geht es zum Auftakt um Bildungsangebote für Flüchtlinge und Bürger mit Migrationshintergrund, um Inklusion als gegenwärtig große Herausforderung und um die Frage, wie der Übergang von der Schule in den Beruf gestaltet werden kann.

Diese Aktionsfelder wurden benannt von einer Steuerungsgruppe, zu der neben Akteuren der Stadt und des Caritasverbandes auch Vertreter der oberen und unteren Schulaufsicht gehören. „Allesamt große Her-ausforderungen, denen sich die Akteure von Bildung in dieser Stadt stellen müssen“, hieß es dazu aus dem Rathaus. Dr. Hans-Jürgen Stolz vom Institut für soziale Arbeit in Münster wird das Impulsreferat über die gemeinsame Zusammenarbeit von unterschiedlichen Bildungsakteuren beim Entwickeln einer kommunalen Bildungslandschaft halten.

Im Anschluss daran widmen sich die Teilnehmer in drei moderierten Foren etwa der Frage, wie Kooperationen verbessert und systematisiert werden können. Christa Jahnke-Horstmann, die für Bildung zuständige Dezernentin, freut sich auf den gemeinsamen Austausch. Sie ist davon überzeugt, „dass die Verbesserung von Bildungsgerechtigkeit nur als gemeinsame Anstrengung aller am Bildungsprozess beteiligten Akteure gelingen kann“.

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