Die Porsche-Parade begann vor dem Einlass

Dinslaken..  Sportwagen aller Formen und Farben aus ganz Deutschland und anderswo – der 13. Internationale Clubday der Porschefreunde sorgte am Donnerstag wieder für viel Betrieb auf dem Gelände der Trabrennbahn an der Bärenkamp-Allee. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die zahlreichen Besucher die schnellen Flitzer, darunter auch wertvolle Oldtimer, begutachten und so manche stolze Besitzer gestatteten auch ein Probesitzen in ihren Schmuckstücken. Entlang des Ausstellungsgeländes wurde über die richtigen Felgen gefachsimpelt, fleißig poliert oder auch das ein oder andere Verkaufsgespräch geführt. Marktstände mit Porsche-Einzelteilen wie Lenkrädern und Lampen, exklusive Cabrio-Jacken sowie verschiedene Tuning und Lackierungsangebote und Modellautos für diejenigen, für die ein reeller Porsche in weiter Ferne ist, wechselten sich mit Imbissbuden und Sitzgelegenheiten ab, die bei den optimalen Gegebenheiten gerne genutzt wurden.

Wie immer fanden neben deutschen Porsche-Clubs auch viele Gäste aus dem Ausland, sei es Frankreich, Belgien oder die Niederlande und in diesem Jahr als besonderes Highlight auch Mitglieder des Porsche Clubs Moskau, den Weg zum Clubday von Veranstalter Ingo Rübener. Welches Gefährt den markigsten Porschesound erzeugte und so das Herz der Zuschauer entzückte, wurde beim „Battle of Sound“ ermittelt. Porsche Targa, 125 Dezibel, „so muss sich ein Porsche anhören“, war sich der Moderator sicher. Für viel Freude sorgten gerade bei den kleineren Besuchern des Porschetreffens die Porsche-Diesel-Trecker, die die Veranstaltung mit einer Fahrt rund um die Rennbahn eröffneten.

78er 911 Turbo

Für Porsche-Freund Felix Bieber, der wie in jedem Jahr aus dem Ruhrgebiet nach Dinslaken gekommen war, hatte sich die Anreise um so mehr gelohnt: Den Pokal für das schönste Zuschauerauto durfte er mit nach Hause nehmen. Ein 78er 911 Turbo entzückte das Herz der Jury. „Das ist ein ganz seltenes Auto mit einer Werksleistungssteigerung, in dem viel Arbeit drin steckt“, erklärte der gebürtige Dortmunder, der im nächsten Jahr wieder mit dabei sein will.

 
 

EURE FAVORITEN