Dank für die gelungene Renovierung

Peter Neier
Die Wiedereröffnung der St.Johanneskirche in Dinslaken-Eppinghoven wurde am Sonntag gefeiert.
Die Wiedereröffnung der St.Johanneskirche in Dinslaken-Eppinghoven wurde am Sonntag gefeiert.
Foto: Jochen Emde
Zur Wiedereröffnung der St. Johanneskirche fand ein Pontifikalamt mit Bischof Dr. Felix Genn statt. Die Neugestaltung der Kirche erntet viel Lob.

Dinslaken.  Abordnungen von Feuerwehr und Schützenverein stehen in Uniform vor dem Haupteingang der St. Johanneskirche in Eppinghoven Spalier, Mitglieder von KAB und kfd tragen Banner, auch Kindergartenkinder haben sich mit Erzieherinnen versammelt, um den hohen Gast aus Münster zu begrüßen. Bischof Dr. Felix Genn ist an diesem strahlenden Sonntagmorgen „wieder einmal gern nach Dinslaken gekommen“, um mit einem festlichen Pontifikalamt die Wiedereröffnung der restaurierten Kirche mit der Gemeinde zu feiern.

Die Sonne scheint durch die bunten Fenster und setzt den gefällig-hellen Innenraum ins Licht. Als zum Einzug auch noch die künstliche Beleuchtung hinzugeschaltet wird, geht ein Raunen durch das überfüllte Gotteshaus, denn viele Gläubige aus der Pfarrei St. Vincentius sehen die schöne Kirche nach einhalbjähriger Renovierung von innen wieder zum ersten Mal.

„Wir sind sehr froh, mit Ihnen diesen Festgottesdienst feiern zu dürfen“, begrüßt Dechant Gregor Kauling den Bischof und Monika Barking vom Gemeindeausschuss ergänzt: „Sie wissen, was es für uns bedeutet, diese Kirche wieder zu haben als Stätte der Besinnung, Begegnung und Heimat für alle.“ Großer Applaus der Besucher.

Dr. Felix Genn: „Ich bin überwältigt von dieser Begrüßung, gratuliere Ihnen ganz herzlich zu dieser wunderschön gelungenen Renovierung und danke im Namen des Bistums allen daran Beteiligten.“ Der Bischof schließt auch die Ökumene mit ein, indem er an die Gastfreundschaft durch die Friedenskirche mit Pfarrer Jan Zechel erinnert. „Glaube und Kirche mögen in diesem großen Verbund lebendig bleiben. Jesus steht in jedem Gottesdienst im Bild des guten Hirten vor uns, der uns Nahrung gibt“.

Seine Predigt widmet der Bischof dann dem Pfarrpatron, dem Evangelisten Johannes, der den Zeitgeist Jesu erkannt habe und dem „auch Männer und Frauen aus dieser Gemeinde in Eppinghoven stets gefolgt sind und die Kraft von Ostern erlebt haben“. Und: „Wir dürfen Jesus vertrauen, das gibt Hoffnung. Er kennt unsere Tränen und wird sie abwischen.“

Gregor Kauling dankt für „die ermutigenden Worte“ und ebenfalls für die Gastfreundschaft der evangelischen Mitchristen. „Möge diese weiter ausgebaut werden, ihr wart tolle Gäste“, lobt Jan Zechel.

Was wäre ein Großprojekt wie eine Renovierung ohne Helfer und Spenden? Kauling dankt hier dem Koordinationsteam um Architekt Thomas Serwe, den Handwerkern und Künstlern. „Pastöre kommen und gehen, aber diese Kirche bleibt.“ Es lohne sich, in einer ruhigen Stunde durch dieses Gotteshaus zu gehen und es auf sich wirken zu lassen. Der Pfarrer nennt den Kirchenchor St. Johannes, „der die Gemeinschaft unseres Ortes zusammen hält“. Und der Architekt ergänzt: „Ich bin ergriffen von dem Chor und dieser tollen Akustik.“ Gleichzeitig dankt er Kauling und der Gemeinde „für den Mut und das Vertrauen, diesen Schritt der Renovierung zu gehen“. Monika Barking: „Selbst die Heiligen haben ein Lächeln auf ihrem Gesicht.“ Dankbarer Beifall der vielen Besucher.

Nach Chorgesang, Flötenklängen (Collegium Tibiarum) und drei Strophen von „Großer Gott“ findet der festliche Auszug statt. Bischof Dr. Felix Genn segnet die Gläubigen und führt draußen manch kurzes Gespräch, bevor es noch zur Begegnung ins Pfarrheim geht.