Blick hinter die Industriekulisse

Foto: NRZ

Kreis Wesel..  Einmal die Werkshallen von innen sehen, Produktionsabläufe hautnah erleben und Industrieanlagen betreten, die sonst der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind – dazu lädt der Unternehmerverband am 17. Oktober wieder ein. Es ist die dritte bundesweite „Lange Nacht der Industrie“, in der allein 57 Unternehmen an Rhein und Ruhr ihrer Werkstore für angemeldete Besuchergruppen öffnen und einen Einblick in ihre Arbeit gewähren. Die Initiatoren wollen mit dieser Aktion um Verständnis für industrielle Anliegen werben. „Viele Industrie-Projekte scheitern oft daran, dass man übereinander, aber nicht miteinander redet“, sagt Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes mit Sitz in Düsseldorf.

Von Siemens bis zum Grillo-Werk

Mit dem Bus werden meist zwei Unternehmen in der Region angefahren, zum Beispiel Krohne Messtechnik und Siemens in Duisburg, die Hüttenwerke Krupp Mannesmann und TSR Recycling in Duisburg, die Kreis Weseler Abfallgesellschaft und Solvay Chemicals in Rheinberg, Thyssen-Steel Europe in Duisburg oder die Brauerei Königshof und die Entsorgungsgesellschaft Krefeld. Möglich ist auch ein Besuch bei Siemens in Bocholt. Die Besichtigung des Voerder Siemens-Werkes ist gekoppelt mit der Tour zu den Grillo-Werken in Duisburg, die Schwefelchemikalien wie Säuren, Natrium- und Zinksalze oder Zinkoxid für die Gummi-, Keramik- und Pharmaindustrie herstellt.

Im vergangenen Jahr hatten sich mehr als 4000 Interessierte für die Touren beworben, letztlich konnten 2500 von ihnen mitfahren und hinter die Kulissen der Industrieproduktionen blicken.

EURE FAVORITEN

Weitere interessante Artikel