Bahnhofsplatz: Frist endet Dienstag

Am 17. November endet der Ideenwettbewerb für die Gestaltung des Bahnhofsplatzes.
Am 17. November endet der Ideenwettbewerb für die Gestaltung des Bahnhofsplatzes.
Foto: Heiko Kempken / FUNKE Foto Servi
Mitte Dezember kürt die Jury den Sieger des Ideenwettbewerbs. Alle Entwürfe sollen im Frühjahr ausgestellt werden. Das letzte Wort hat die Politik.

Dinslaken..  In der kommenden Woche endet der Ideenwettbewerb für die Gestaltung des Bahnhofsplatzes Dinslaken. Bis Dienstag, 17. November, müssen die beteiligten Architekturbüros ihre Planungen eingereicht haben. Am Montag, 14. Dezember, entscheidet die Jury über den Sieger.

Insgesamt dürfen sich 15 Architekturbüros an dem Wettbewerb beteiligen. Fünf davon waren „gesetzt“, also im Vorfeld von der Stadtverwaltung ausgesucht. Dabei handelt es sich um Büros, mit denen die Stadt in der Vergangenheit schon zusammengearbeitet hat und deren Qualität vor Ort bekannt ist.

Unter diesen fünf gesetzten Büros ist etwa die „FSWLA Landschaftsarchitektur“ aus Düsseldorf, die auch den Wettbewerb für die Umgestaltung des Stadtparks gewonnen hatte und für das Konzept verantwortlich zeichnet. Ebenfalls ausgewählt wurden die „wbp Landschaftsarchitekten“ aus Bochum, die den Architekturwettbewerb zur Gestaltung des Neutorplatzes und der Saarstraße gewonnen hatten und deren Ideen dann auch weitgehend umgesetzt wurden. Die Düsseldorfer Landschaftsarchitekten „Scape“ und „DTP“ aus Essen hatten sich ebenfalls am Wettbewerb um die Gestaltung des Neutorplatzes beteiligt. Das fünfte gesetzte Büro ist „lohrer.hochrein“ aus München, das Bergpark und Corso in Lohberg konzipiert hat. Außer diesen fünf Büros nehmen zehn weitere teil. Sie wurden nach einem europaweiten Bewerbungsverfahren zugelost.

Zur Jury gehören neben Bürgermeister Dr. Michael Heidinger, Planungsdezernent Dr. Thomas Palotz und Stefan Buchmann (Architekt und Vorsitzender des Planungsausschusses) auch der Duisburger Landschaftsarchitekt Christian Jürgensmann und Prof. J. Alexander Schmidt (Uni Duisburg). Die Beitragsentwürfe werden bis nach der Jury-Entscheidung anonymisiert.

Der Wettbewerb zur Umgestaltung des Bahnhofsplatzes ist mit insgesamt 53 000 Euro dotiert – im Falle einer Auftragserteilung werden die erbrachten Leistungen allerdings nicht erneut bezahlt. Einer der fünf Preisträger des Wettbewerbs wird mit den Planungsleistungen beauftragt. Auch, wenn das in der Vergangenheit – etwa beim Stadtpark oder Neutorplatz – der Fall war, muss es sich hierbei nicht zwangsläufig um den Gewinner handeln. Im Frühjahr ist eine Ausstellung mit sämtlichen eingereichten Entwürfen geplant. Anschließend entscheidet die Politik, welcher der Preisträger-Entwürfe mit welchen eventuellen Änderungen zum Zug kommt. Bis Ende 2016 hat die Stadt Zeit, um die entsprechenden Förderanträge zu stellen, heißt es aus dem Rathaus.

 
 

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