„An Kindern nicht sparen“

Voerde..  Zahlreiche Reaktionen rief die Erwägung der Voerder CDU, die Stockumer Schule zu schließen, auf unserer Facebookseite hervor. Hier einige Stimmen:

„So reitet sich Voerde als familienfreundliche Stadt wieder ein Stückchen ins Aus. Freibad schließen, Kinder-Ferientage abschaffen, Karnevalsumzug abschaffen. Und anschließend beschweren, dass die Kinder/Jugend auf der Straße ‘lungert’.“ (Tanja Weirich-Rosowski)

„Ich glaub, ich spinne. Warum wird in Voerde alles geschlossen was für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gedacht ist?“ (Ramona Krebes); „Mal gut, dass Kinder und Jugendliche nicht die Zukunft sind ...“ (Gabriele Ess); „Statt schließen würde ich anfangen, was für die Kinder zu bauen und nicht jedes Mal Parkplätze bauen.“ (Elisa Staniek); „Die sollten ernsthaft mal darüber nachdenken was sie wirklich schließen. Und an Kindern sollte nicht gespart werden. Es ist schon erschreckend, wenn man beobachten muss, wo die Dinge sich hin entwickeln.“ (Natascha Balsam)

„Kommt der Stadt sicher sehr gelegen. Immerhin müsste sie sich so nicht mehr mit dem Nachbarschaftsstreit um die angeblich unzumutbare Lärmbelästigung auf dem Acker herumschlagen. Zwei Fliegen mit einer Klappe.“ (Linda Schreiber)

„Oder vielleicht doch noch ‘ne Schule schließen oder ’nen Kindergarten? Applaus, Applaus sag ich dazu.“ (Marcus Pisarowitz)

„Genau DA muss gespart werden. Vielleicht sollte man einfach weniger Verkehrsinseln/Kreisverkehre bauen, um sie ein paar Wochen später wieder zu entfernen.“ (Mike Strahl)

„Ein Schritt in die falsche Richtung. Überall wird der präventive Ansatz ausgebaut, in der Jugendarbeit oder auch in der Seniorenarbeit. Umso mehr präventiv gearbeitet wird, umso weniger Folgekosten entstehen. In der offenen Jugendarbeit sollte man eigentlich nie über Besucherzahlen diskutieren, sondern eher über den Sinn und Zweck einer Einrichtung. Die Frage ist eher, welche Jugendlichen besuchen eine Einrichtung und wie können sie sich dort entwickeln. (...) Überall wo sich Jugend trifft, gibt es Probleme mit dem Lärmschutz. Das ist aber nicht das Problem der Jugend, denn die ist genauso laut wie die Jugend von früher. Problematisch sind die veränderten Richtlinien. Wenn der Lärmschutz ein Problem darstellt, sollten sich die Verantwortlichen eher Gedanken darum machen, wie man den Lärmschutz in der Stockumer Schule verbessern kann. Die Politik in Voerde sollte stolz auf so eine Einrichtung sein und sie nicht in Frage stellen.“ (Atilla Çikoğlu)

 
 

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