10 600 Zuschauer und Petrus zu Gast

Stefanie Heinzmann eroberte die Herzen im Sturm.
Stefanie Heinzmann eroberte die Herzen im Sturm.
Foto: WAZ FotoPool
Das Fantastival präsentierte sich von seiner Sonnenseite und Lea Eickhoff freut sich: „alles richtig gemacht“

Dinslaken..  „Wir haben Petrus eingeladen“ verrät Lea Eickhoff von der Freilicht AG das Geheimnis des Fantastivals 2013, das Samstag mit der ausverkauften Sommernacht des Musicals zu Ende ging. Alle Abende trocken und bei schönstem Sommerwetter - und sogar Auf- und Abbau ohne Regentaufe: das gab es in der 15-jährigen Geschichte des Fantastival im Burgtheater nur selten.

Aber auch darüber hinaus gab es für Lea Eickhoff und dem Team der Ehrenamtlichen der Kultur AG allen Grund zur Freude: Vier der acht Veranstaltungen im Burgtheater und im Burginnenhof ausverkauft, insgesamt die schöne Auslastung von 10 600 Besuchern. Dazu abwechslungsreiche Abende, die auch den Zuschauern Freude machten: Herbert Knebel’s Affentheater schaltete das Bühnenlicht ein, Us & Them ließen den Stern von Pink Floyd mit der Präsentation gleich dreier Konzeptalben mit Licht und Feuer leuchten.

Christoph Maria Herbst erlebten die Zuschauer im ausverkauften Burginnenhof als einen der ihren, der in den Zeiten schwelgte, als er in Voerde wohnte und an der Burghofbühne Dinslaken zum ersten Mal als Mitglied eines professionellen Ensembles Theater spielte. Galatea Quartett schenkte den Gästen der von den Stadtwerken präsentierten „Jungen Sommernacht der Klassik“ kammermusikalischen Genuss auf höchstem Niveau, die Volksbank Dinslaken lud 2000 Dinslakener Kinder zur LTB-Adaption von „Ali Baba und die 40 Räuber ein“. Am Freitag dann die stimmgewaltige Stefanie Heinzmann und ein Tag später die ebenfalls stimmstarken Sängerinnen und Sänger der Sommernacht des Musicals: Das Fantastival präsentierte sich von seiner Sonnenseite.

Es war die beste Werbung, die sich die Freilicht AG für die Erhöhung ihres Stammkapitals vorstellen konnte. 46200 Euro sind bislang gezeichnet, wer jetzt noch Aktien kaufen möchte, muss sich sputen, den bei 50000 Euro ist Schluss. Ähnliches gilt bereits jetzt schon für die „Sommernacht des Musicals“, die am 26. Juli 2014 das Fantastival im kommenden Jahr beschließt: Der Vorverkauf läuft bereits, die Karten finden schon jetzt reißenden Absatz.

Und was bleibt Lea Eickhoff selbst von diesem Fantastival in Erinnerung? „Ich finde es am schönsten, wenn man oben im Rund steht und in die begeisterten Gesichter der Zuschauer schaut. Und wenn dann auch die Künstler sagen, dass es hier schön war - und das haben alle gesagt -, weiß man, dass man alles richtig macht.“

 
 

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