Weihbischof Grothe hält Festpredigt anlässlich des 50. Kirchweihfestes

50. Kirchweihfest in Liesen.
50. Kirchweihfest in Liesen.
Foto: Kerstin Glade
Zum Höhepunkt der Festwoche anlässlich des 50. Kirchweihfestes der kath. Kirche St. Thomas d. Apostel Liesen wurde am Sonntag in der voll besetzten Kirche das Festhochamt mit Weihbischof Manfred Grothe aus Paderborn, Pfarrer Karl-Heinz Graute, Pfarrer i. R Bußmann, Pfarrer i. R. Humpert, Pater Schulte und Pfarrer i. R. Schwarte gefeiert.

Liesen..  Zum Höhepunkt der Festwoche anlässlich des 50. Kirchweihfestes der kath. Kirche St. Thomas d. Apostel Liesen wurde am Sonntag in der voll besetzten Kirche das Festhochamt mit Weihbischof Manfred Grothe aus Paderborn, Pfarrer Karl-Heinz Graute, Pfarrer i. R Bußmann, Pfarrer i. R. Humpert, Pater Schulte und Pfarrer i. R. Schwarte gefeiert.

Die musikalische Gestaltung übernahmen neben den Liesetaler Musikanten, der Kirchenchor Hallenberg sowie Organist Edmund Kräling. Stein gewordener Glaube sei die Kirche, betonte Weihbischof Grothe in seiner Festpredigt. Kirche sei immer auch das Zeugnis des Glaubens einer lebendigen Gemeinschaft. Denn Kirche könne nur dort sein, wo Menschen sie mit Hoffnungen, Glauben und Leben füllten. Aber auch das Haus Kirche helfe den Menschen, so Weihbischof Grothe. Sie führe Glaubende zusammen, gäbe ihnen Gemeinschaft und durch ihre Kraft würden die Glieder des Glaubens zusammen gehalten.

Einen kurzen Rückblick in die Geschichte rund um St. Thomas gab anschließend Heinz-Willi Brocke. 216 Jahre lang sei die in 1746 erbaute alte Kirche, das heutige Pfarrheim, Mittelpunkt des christlichen Gemeindelebens in Liesen gewesen. In den 1950er Jahren jedoch wurde diese mit ihren 150 Plätzen allmählich zu klein, in mehreren Reihen hätten die Gläubigen damals vor der Kirche stehen müssen. 1959 ging der damalige Pfarrer Johannes Doering das Thema Neubau einer Kirche beherzt an, mit Hilfe der politischen Gemeinde wurde das Grundstück erworben und ein Bauausschuss gegründet. Von der veranschlagten Bausumme von 380 000 DM wurden rund 100 000 DM von der Lieser Bevölkerung aufgebracht. Bereits im Juli 1961 konnte der erste Spatenstich gesetzt werden, es folgte im September 1961 die Grundsteinlegung und im Dezember des selben Jahres wurde Richtfest gefeiert.

Mit einer Bilderschau konnten die Lieser während der Festwoche einen Rückblick auf die Bauphase und die Anfangstage der Kirche erleben. Auftakt der Festwoche bildete die Kinderkirchen-Rallye für die Jüngsten Gemeindemitglieder. Nach dem feierlichen Festhochamt klang das Kirchweihjubiläum aus. Stellvertretend für die örtlichen Vereine übergab der Vorsitzende des Fördervereins, Christoph Berkenkopf, eine Spende als Zuschuss für den erfolgten Innenanstrich der St. Thomaskirche in Höhe von 600 Euro.

 
 

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