Überschwemmungen und umgestürzte Bäume im Altkreis Brilon

Das Unwetter über dem Altkreis Brilon. An vielen Orten sorgte es für massive Schäden.
Das Unwetter über dem Altkreis Brilon. An vielen Orten sorgte es für massive Schäden.
Foto: Klaus Beuermann
Am Pfingstmontag brachen schwere Unwetter über einige Städte im Altkreis Brilon mit Hagel, starken Regenfällen, Blitz und Donner herein. Besonders betroffen waren die Stadtgebiete Brilon und Marsberg, sowie teilweise auch Olsberg. Eine erste Bilanz von Polizei und Feuerwehr.

Altkreis Brilon. Die erste Bilanz von Pfingstmontagabend: In Brilon, Nehden, Thülen und Messinghausen überfluteten die Regenmassen nach Angaben der Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Brilon und der Kreispolizeibehörde in Meschede einige Straßenzüge, in Hoppecke und Brilon musste die Freiwillige Feuerwehr mehrere Keller auspumpen.

Bädegäste flüchten in Umkleidegebäude

Die rund 150 bis 200 Badegäste im Freibad Gudenhagen strömten komplett in das Umkleidegebäude. Bei der Firma Stratmann löste die Brandmeldeanlage aus und an der Propsteikirche brach ein dicker Ast ab und flog auf die Propst-Meyer-Straße.

Infolge des Unwetters verzeichnete darüber hinaus die Kreispolizeibehörde für den Altkreis Brilon insgesamt 14 umgestürzte Bäume sowie neben den überschwemmten Straßen zudem 60 Tonnen Schlamm auf einer Straße bei Messinghausen, die dadurch komplett blockiert war. Ferner schlug ein Blitz in Obermarsberg in das Dach einer Doppelhaushälfte ein - allerdings ohne große Folgen.

Verletzt wurde bei dem Unwetter nach Polizeiangaben niemand, lediglich eine Frau mit Kind, die in Brilon mit dem Auto in einer großen Pfütze steckengeblieben waren, mussten von Einsatzkräften beruhigt und befreit werden.

Die Städte Winterberg, Medebach und Hallenberg wurden dagegen verschont. Und was ist bei Ihnen passiert? Schicken Sie uns Fotos und Berichte vom Unwetter an sauerland@derwesten.de mit dem Betreff Unwetter. Wird sind gespannt auf Ihre Mails.

 
 

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