„tumblr.“ mittlerweile ein riesiges Sprachrohr für Jugendliche

Tambla – tambler – tumbler – tumblr, ist aber auch ein schweres Wort. T-u-m-b-l-r. Der nicht mehr ganz so neue Stern am Internet-Himmel hat einen Namen, der im Gedächtnis bleibt, weil er eben so ungewöhnlich ist. Das Prinzip von tumblr ist einfach: Nutzer laden Bilder, Texte, Zitate oder Videos hoch auf die Plattform (und geben sie so für alle Nutzer frei), dann suchen sie sich ein Template, also ein Layout, aus und fertig ist ihr persönlicher Blog, auf dem sie alles posten können, was sie wollen. Durch eine „Reblog-Funktion“ lassen sich ganz einfach Beiträge von anderen Blogs übernehmen und verbreiten. Im Jahr 2007 hat David Karp zusammen mit Marco Arment „tumblr“ gegründet. Während die Seite bis vor etwa drei Jahren, zumindest im ländlichen Raum Deutschlands, so gut wie unbekannt war, ist es heute zu einem Hype geworden, der fast ausschließlich von Jugendlichen verbreitet wird und nicht, wie Facebook, langsam aber sicher auch von Erwachsenen entdeckt wird.

Individuell zu gestalten

Tumblr wird immer mehr zum Sprachrohr von Jugendlichen. Sie verbreiten Fashion Trends, Zitate aus aller Welt und verleihen ihren Gefühlen Ausdruck. Da tumblr so individuell zu gestalten ist, lässt sich kaum eine klare Linie definieren, zu was für einem Genre die Blogs gehören. Auf jeden Fall ist tumblr eine nette Abwechslung zu „Fuu“- und „Mindfuck“-Bildern bei Facebook und es ist definitiv lohnenswert, sich den ein oder anderen Blog anzusehen. Bekannte Blogs sind kushandwizdom.tumblr.com oder kimjongillookingatthings.tumblr.com.

Ich persönlich bin absolut fasziniert von tumblr und nutze es regelmäßig zum Posten von Bildern, Zitaten und selbst geschriebenen Texten, da bei tumblr die Beiträge unkommentiert bleiben, was manchmal ganz angenehm ist. Ich kann es empfehlen für Jugendliche, die etwas Längerwährenderes wollen als Facebook, wo Beiträge nach einigen Tagen schon in Vergessenheit geraten.

 
 

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