Sporthallen-Richtfest an der NRW-Sportschule Winterberg

Pünktlich zum Richtfest an der Dreifach-Turnhalle in Winterberg begann es leicht zu schneien. Ministerin Ute Schäfer applaudierte u.a. mit den Bürgermeistern Werner Eickler und Thomas Grosche sowie den geladenen Gästen nach dem Richtspruch.
Pünktlich zum Richtfest an der Dreifach-Turnhalle in Winterberg begann es leicht zu schneien. Ministerin Ute Schäfer applaudierte u.a. mit den Bürgermeistern Werner Eickler und Thomas Grosche sowie den geladenen Gästen nach dem Richtspruch.
Foto: Ralf Hermann
Es ist nicht immer leicht, eine gesunde und optimale Mischung zu finden aus schulischer Ausbildung und Förderung der sportlichen Talente von Jugendlichen. Dieser Aufgabe stellt sich seit Jahren das Geschwister-Scholl-Gymnasium Winterberg-Medebach. Erst als Eliteschule des Sports und seit gestern offiziell auch als NRW-Sportschule. Nur elf Schulen dürfen sich landesweit so nennen. Die u.a für Kinder, Jugend und Sport zuständige NRW-Ministerin Ute Schäfer (SPD) gratulierte gestern persönlich zur Ernennung und begleitete zudem das Richtfest an der neuen Dreifach-Turnhalle.

Winterberg/Medebach.  Es ist nicht immer leicht, eine gesunde und optimale Mischung zu finden aus schulischer Ausbildung und Förderung der sportlichen Talente von Jugendlichen. Dieser Aufgabe stellt sich seit Jahren das Geschwister-Scholl-Gymnasium Winterberg-Medebach. Erst als Eliteschule des Sports und seit gestern offiziell auch als NRW-Sportschule. Nur elf Schulen dürfen sich landesweit so nennen. Die u.a für Kinder, Jugend und Sport zuständige NRW-Ministerin Ute Schäfer (SPD) gratulierte gestern persönlich zur Ernennung und begleitete zudem das Richtfest an der neuen Dreifach-Turnhalle.

Erfolgreiche Kooperation

Dass das Richtfest zusammen mit der Zertifizierung gefeiert wurde, ist kein Zufall. Schließlich betonte auch Ute Schäfer, dass eine optimale Förderung der Sporttalente nur mit optimalen Sportstätten und durch eine erfolgreiche Kooperation von Schule, Sportvereinen und -verbänden möglich sei. „Wir wollen Leistungssport und Schule noch besser unter einen Hut bringen. Dies geht nicht ohne wertschätzende Zusammenarbeit, die ein ein wichtiger Grundstein eines langfristigen Leistungsaufbaus ist. Zudem brauchen Sportler auch eine berufliche Perspektive nach der Karriere, sei es durch Studium oder Ausbildung“, so Schäfer. Dies sei eine enorme Herausforderung. Die Ernennung zur NRW-Sportschule zeige, dass das Konzept in Winterberg stimmt. „Sie haben die Auswahl-Kommission überzeugt“, so die Ministerin. Deshalb habe sich das Land in besonderer Weise beim Bau der Sporthalle engagiert.

Dies konnte Bürgermeister Werner Eickler nur bestätigen. Insgesamt 3,6 Millionen Euro kostet die Halle mit Spezifikräumen, die besondere den Leistungssportlern im Wintersportbereich zugute kommen werden. „Nur durch die Ernennung zur NRW-Sportschule und durch die damit verbundene Förderung des Landes von 90 Prozent konnten wir dieses Vorhaben umsetzen“, sagte Eickler. Der städtische Eigenanteil von 800 000 Euro werde durch ein temporäres Sonderdarlehen finanziert. Die alte Zweifach-Turnhalle, die einen Sanierungsbedarf von rund 600 000 Euro gehabt hätte, wird im Zuge des Neubaus abgerissen.

Ein ganz besonderer Tag

Eickler und auch der Schulleiter Ulrich Cappel sprachen gestern unisono von einem besonderen Tag für das Gymnasium und die Stadt. Beide dankten wie zuvor Ute Schäfer allen allen Beteiligten in Schule, Vereinen und Verbänden, die sich tagtäglich dafür einsetzen, den Schülerinnen und Schülern eine optimale schulische und sportliche Ausbildung zu ermöglichen. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, so die wichtige Botschaft.

Auf dem richtigen Weg befinden sich auch die Bauarbeiten an der Dreifach-Turnhalle. „Wir sind im Zeitplan. Im kommenden Sommer, also zum nächsten Schuljahr, soll die Halle fertig sein“, so der Bauleiter Sebastian Vielhaber.

 
 

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